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Handball-WM 2013: Was wird aus der Torwartfrage?

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Lichtlein könnte Heinevetter dauerhaft verdrängen

16.01.2013, 16:22 Uhr | dpa, t-online.de

Handball-WM 2013: Was wird aus der Torwartfrage?. Torwartwechsel: Martin Heuberger (Mitte) muss sich zwischen Silvio Heinevetter und Carsten Lichtlein (rechts) entscheiden. (Quelle: imago/Sven Simon)

Torwartwechsel: Martin Heuberger (Mitte) muss sich zwischen Silvio Heinevetter und Carsten Lichtlein (rechts) entscheiden. (Quelle: imago/Sven Simon)

Wird die Nummer zwei bald zur Nummer eins? Die deutschen Torhüter haben beim 31:27-Zittersieg bei der Handball-WM gegen Argentinien mit so höchst unterschiedlichen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht, dass es einen Wechsel im Kasten der DHB-Auswahl geben könnte. Denn während Silvio Heinevetter nur zwei Würfe parierte, wurde Carsten Lichtlein - nach 25 Minuten für seinen Kollegen gekommen - gegen die Südamerikaner zum Matchwinner.

"Die Dinger, die wir reinkriegen - da muss der Torwart auch mal einen halten", wetterte Kapitän Oliver Roggisch in der Halbzeitpause. Zum Glück wurde es mit Lichtlein deutlich besser. Ob damit ein Machtkampf zwischen den beiden Schlussmännern entbrennt?

Für Roggisch scheint die Entscheidung gefallen

Martin Heuberger jedenfalls hielt sich vor dem vierten Gruppenspiel gegen Montenegro (ab 18.15 Uhr im Liveticker bei t-online.de) bedeckt. "Wer gegen Montenegro im Tor steht, weiß ich noch nicht. Ich werde mit 'Heine' sprechen. Dann meinen Bauch entscheiden lassen", wird der Bundestrainer in der "Bild" zitiert.

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Die Zusammenfassung des WM-Spiels gegen Argentinien. Video

Für Roggisch scheint die Entscheidung dagegen bereits gefallen. Immer wieder schlug der Kapitän Lichtlein nach dessen starker Leistung anerkennend auf den Rücken. Mit Glanzparaden in der engen Schlussphase hatte der Schlussmann des TBV Lemgo den dringend benötigten Pflichtsieg gesichert. "Seit Jahren ist er immer der zweite Mann gewesen. Er war meiner Meinung nach der Matchwinner. Am Schluss hält er zwei ganz, ganz wichtige Dinger", lobte Abwehrrecke Roggisch seinen Zimmerkollegen.

"Habe meine Einsatzzeiten genutzt"

Der Held der Partie gab sich derweil ganz bescheiden. "Scheißegal wer, scheißegal wie - Hauptsache gewonnen und zwei Punkte", sagte Lichtlein und ergänzte: "Ich bin nur Teil des Teams." Aber ein ganz wichtiger.

Beim Stand von 28:26 in der 58. Minute hatte Lichtlein erst einen Konter und dann auch noch den Nachwurf pariert. "Dass ich die dann halte, ist für mich doppelt schön", sagte der 32-Jährige. Und weiter: "Ich habe die Einsatzzeiten, die mir der Bundestrainer gegeben hat, ganz gut genutzt." Ob er nun auf mehr Einsatzzeit pocht?

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