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Handball-WM 2013: Landet Deutschland heute Coup gegen Spanien?

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Handball-WM: Deutschland gegen Spanien - ein Klassiker lebt auf

23.01.2013, 17:06 Uhr | t-online.de, dpa

Handball-WM 2013: Landet Deutschland heute Coup gegen Spanien?. Die deutschen Handballer haben in Spanien bislang gut lachen. (Quelle: dpa)

Die deutschen Handballer haben in Spanien bislang gut lachen. (Quelle: dpa)

Die internationale Handball-Elite hat wieder Respekt vor der deutschen Nationalmannschaft. Wenn die DHB-Auswahl am Mittwochabend gegen Gastgeber Spanien um den Einzug ins Halbfinale der WM 2013 kämpft, ist es fast wieder ein Duell auf Augenhöhe. Spanien mag vor heimischem Publikum zwar Favorit sein, doch das deutsche Team strotzt vor Selbstbewusstsein. Und das nötigt dem Gegner Respekt ab.

"Wir dürfen nicht vergessen, dass die Deutschen Gruppensieger geworden sind", sagte der spanische Nationaltrainer Valero Rivera. "Das deutsche Team hat zudem den Vorteil, dass es einen Tag länger pausieren konnte als wir. Aber das wird uns nicht als Ausrede dienen in dem Fall, dass wir nicht gewinnen sollten."

Spanier vorsichtig: "Ein harter Brocken"

Die Spanier gehen nach ihrem klaren 31:20-Sieg im Hurra-Stil über Serbien mit breiter Brust in die Partie in Saragossa. "Serbien ist immerhin Vize-Europameister", betonte Rivera. "Das Spiel der Deutschen und der Spanier ist sich ähnlich. Beide Teams haben gute Abwehrreihen, sind in sich sehr kompakt und haben keine großen Stars."

Jorge Maqueda warnte: "Das wird ein harter Brocken für uns. Die Stars in der deutschen Mannschaft sind weg, jetzt arbeiten die Spieler als Team zusammen."

Kretschmar: "Das hatte ich nicht erwartet"

Das hat auch einen früheren deutschen Handball-Star beeindruckt. Stefan Kretzschmar zeigte sich vom bisherigen Auftritt der Nationalmannschaft bei der WM überrascht. "Die Mannschaft hat sich immer mehr gesteigert und nicht nur die deutschen Tugenden repräsentiert, sondern auch spielerisch überzeugt. Das hatte ich in der Form nicht erwartet", schrieb der 39-Jährige in seiner Kolumne beim Internetportal "Sport1.de". "Alles in allem ist das wirklich sehr beeindruckend."

Bei einem Sieg gegen Spanien traut Kretzschmar der Mannschaft gar den Titel zu. Das Viertelfinale sei das absolute Schlüsselspiel, so Kretzschmar, weiß aber um die Brisanz, gegen den Gastgeber anzutreten - aus eigener Erfahrung. "Jeder möchte, dass der Veranstalter des Turniers möglichst weit kommt. Das haben andere Mannschaften bei ihren Heim-Weltmeisterschaften auch schon gemerkt. Nicht zuletzt die Deutschen 2007."

Brand: "Diese Erlebnisse vergisst man nicht"

Darüber hinaus haben Viertelfinal-Duelle Spanien gegen Deutschland Tradition - und sind immer packend. Heiner Brand erinnert sich gerne an diese Duelle. "Das sind Erlebnisse, die man nicht vergisst", sagte der einstige Bundestrainer. Immer wieder in Viertelfinals hatten sich in der Vergangenheit beide Teams packende Spiele geliefert. Bei Olympia 2000 in Sydney verlor die DHB-Auswahl mit 26:27, vier Jahre später rächte sich Deutschland beim 32:30-Erfolg nach zweimaliger Verlängerung und Siebenmeterwerfen.

"Das war der absolute Höhepunkt für uns", meinte Brand. Und beim deutschen WM-Titelgewinn 2007 hieß es 27:25 nach einem Tor in der Schlusssekunde. "Solche Spiele nimmt auch die nicht so handballaffine Öffentlichkeit war", sagte der DHB-Sportmanager. Und so soll auch das Viertelfinal-Duell 2013 in die Geschichtsbücher eingehen - mit dem besseren Ende für die deutsche Mannschaft.

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