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Handball-WM 2013: Im Viertelfinale ist Schluss für das DHB-Team

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Spanien zu stark: DHB-Team muss die Koffer packen

24.01.2013, 09:01 Uhr | dpa, t-online.de

Handball-WM 2013: Im Viertelfinale ist Schluss für das DHB-Team. Steffen Weinhold (re.) setzt sich mit voller Kraft gegen Alberto Entrerrios Rodriguez durch. (Quelle: Reuters)

Steffen Weinhold (re.) setzt sich mit voller Kraft gegen Alberto Entrerrios Rodriguez durch. (Quelle: Reuters)

Schade, schade: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft muss die Heimreise antreten. Das DHB-Team unterlag nach hartem Kampf und trotz Halbzeit-Führung Gastgeber Spanien mit 24:28 (14:12) und scheidet somit im Viertelfinale der Handball-WM 2013 aus.

Mit fünf Siegen aus sieben Spielen und dem Vorstoß unter die Top Acht der Welt kann die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) aber erhobenen Hauptes den Rückflug antreten. "Wir sind ausgeschieden, das müssen wir erst einmal sortieren. Wir haben eine grandiose WM gespielt und hatten auch heute unsere Chance. Wir haben auf der Platte Gas gegeben", sagte Dominik Klein.

Spanien glückt die Revanche für 2007

Vor 10.801 teils fanatischen Zuschauern im ausverkauften Pabelon Principe Felipe verhinderte auch der Berliner Sven-Sören Christophersen mit sechs Treffern als bester deutscher Werfer die zweite Turnierniederlage nicht. Die Spanier nahmen damit verspätet Revanche für das Viertelfinal-Aus gegen die DHB-Auswahl bei der WM 2007 in Deutschland. Der Weltmeister von 2005 trifft am Freitag in Barcelona im Halbfinale auf Slowenien.

Junges Team lässt sich nicht beeindrucken

Der Außenseiter blieb trotz der hitzigen Atmosphäre cool, ließ sich auch von drei vergebenen Großchancen des Kieler Linksaußen Klein in der Anfangsphase nicht aus dem Konzept bringen. In der Abwehr rührte der Mittelblock um Kapitän Oliver Roggisch und Michael Haaß wieder Beton an, dahinter zeigte Torhüter Silvio Heinevetter erneut eine bärenstarke Leistung. Dem spanischen Rückraum fiel im ersten Durchgang nicht viel ein, um das deutsche Abwehrbollwerk zu knacken.

Die DHB-Auswahl spielte im Angriff erneut variantenreich und mit viel Bewegung. Als der Göppinger Spielmacher Haaß zwei Treffer zur 7:5-Führung warf, hatte der spanische Weltklasse-Keeper Arpad Sterbik erst einmal genug und machte für Jose Manuel Sierra Platz. Der EM-Vierte Spanien kam nach dem Torwartwechsel kurzzeitig besser ins Spiel und ging in der 18. Minute in Führung (8:7). Heuberger reagierte sofort und mahnte sein Team in der von ihm genommenen Auszeit zu "mehr Ruhe" an - mit Erfolg.

Führung zur Halbzeit

Mit einer konzentrierten Leistung ohne größere Fehler zog das deutsche Team zur Halbzeit wieder in Front. Besonders sehenswert: Der Treffer von Klein zum 14:12 aus eigentlich unmöglichem Winkel. "Wir haben gesagt, dass wir uns von der Kulisse nicht beeindrucken lassen. Wir spielen sehr clever. Wenn wir so weiterspielen, möchte ich mal sehen, was hier noch passiert", sagte Roggisch in der Halbzeitpause.

Spanien hat die besseren Nerven

Nach dem Wechsel kam jedoch zunächst ein kleiner Bruch ins deutsche Spiel. In doppelter Unterzahl vergab Klein zunächst die mögliche Drei-Tore-Führung, dann nutzten die Spanier die Überzahlsituation mit ihren gefürchteten Tempogegenstößen zu ihrem ersten Vorsprung mit zwei Treffern (17:15/34. Minute). Die DHB-Auswahl blieb aber dran, kämpfte verbissen gegen Gegner und Zuschauer.

Rechtsaußen Patrick Groetzki vergab mit einem versuchten Trickwurf aber leichtfertig den Ausgleich (39.), dieser gelang Christophersen eine Minute später per Siebenmeter zum 18:18. Die Partie entwickelte sich zu einer Nervenschlacht. Die Entscheidung fiel, als sich die Gastgeber vom 21:21 (47.) auf 26:21 (55.) absetzten. Die deutsche Offensive biss sich in der hektischen Schlussphase an der spanischen Abwehr und Torhüter Sierra die Zähne aus.

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