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Handball-WM für Deutschland beendet - dennoch überwiegt der Stolz

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Beim DHB-Team überwiegt der Stolz

24.01.2013, 10:26 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Aguinagalde setzt den Todesstoß für Deutschland

Gastgeber Spanien besiegt das tapfere DHB-Team.

Gastgeber Spanien besiegt das tapfere DHB-Team.


Nach dem jähen Ende ihrer wunderbaren WM-Reise schwankte die Stimmung der deutschen Handball-Männer zwischen Enttäuschung und Stolz. "Wir dürfen jetzt nicht vergessen, was wir geleistet haben", sagte Kapitän Oliver Roggisch nach dem 24:28 im Viertelfinale gegen Gastgeber Spanien. "Aus so einer Niederlage müssen wir lernen. Man hat gesehen, dass wir am Schluss noch nicht so erfahren sind."

Der erneut starke Torwart Silvio Heinevetter konnte indes seine Frustration kaum verbergen: "Diese Enttäuschung zu verkraften dauert eine Weile." Bundestrainer Martin Heuberger zog dagegen ein zufriedenes Fazit: "Das Gesamtergebnis dieses Turniers ist absolut positiv. Wir haben mit dieser WM die Leute wieder für uns begeistert."

Heuberger: "Mannschaft hat gut gekämpft"

In der Tat hätte die Mannschaft das zweite Wintermärchen nach dem Titelgewinn 2007 durchaus weiterschreiben können. Nach einer über weite Strecken erneut überzeugenden Vorstellung musste sich das Team erst in der Schlussphase den Spaniern geschlagen geben. "Die Mannschaft hat gut gekämpft. In der zweiten Halbzeit hatten wir zu viele Unterzahlsituationen und haben zu viele Torchancen liegen gelassen. Dann kann man gegen eine starke Heimmannschaft nicht gewinnen", sagte Heuberger.

Groetzki lässt Chancen liegen

Zum Pechvogel des Abends avancierte Patrick Groetzki. Wenn er nicht zwei klare Chancen vergeben hätte, hätte Deutschland Mitte der zweiten Halbzeit deutlich führen können. "Das war vielleicht spielentscheidend", sagte Groetzki niedergeschlagen. Trost kam vom Trainer: "Keinen Vorwurf an Patrick. Er hat eine Riesen-WM gespielt."

Das Fazit gilt nicht nur für Groetzki, sondern für die gesamte DHB-Auswahl. Die vor dem Turnier als chancenlos eingeschätzten deutschen Handballer sorgten mit starken Leistungen für Furore - trotz des bitteren Ausscheidens. "Von der Leistung einzelner Leute, von der Leistung der Mannschaft und vom Auftreten als Team hat die Mannschaft sehr positiv überrascht" bilanzierte der frühere Bundestrainer Heiner Brand. "Das ist ein Riesen-Imagegewinn. Die positive Darstellung der Mannschaft ist sehr positiv für den ganzen Handball-Sport in Deutschland. Ich hoffe, dass jeder jetzt nochmal gesehen hat, was die Nationalmannschaft für den Handball-Sport in Deutschland bewegen kann."

Job-Garantie für Heuberger

Auch sein Nachfolger Heuberger bekam ein gutes Zeugnis ausgestellt. "Es gibt nur ganz wenige Trainer, die so viel vom Handball verstehen. Das war taktisch allererste Sahne", sagte DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier. "Das jetzige Präsidium wird an seinem Vertrag bis 2014 nicht rütteln." Bredemeier sprach sich zudem für eine Weiterbeschäftigung Heubergers aus. "Er macht einen guten Job. Wir sollten ihm die Chance bis 2016 geben", sagte der Verbandsfunktionär und erhöhte für diesen Fall schon mal vorsorglich den Druck: "Dann sollte aber mal wieder das Halbfinale rausspringen."

Bei den letzten beiden Weltmeisterschaften landete die DHB-Auswahl auf den Plätzen fünf (2009) und elf (2011). 2007 hatte Deutschland im eigenen Land den Titel gewonnen. Das aktuelle Turnier in Spanien beenden die deutschen Handballer als Fünfte.

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