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DHB-Frauen verpassen vorzeitigen Turniersieg

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DHB-Frauen verpassen vorzeitigen Turniersieg

23.03.2013, 14:42 Uhr | dpa

Craiova (dpa) - Nur Sekunden fehlten zum Sieg: Durch ein Gegentor per Siebenmeter kurz vor Spielende haben die deutschen Handball-Frauen den zweiten Erfolg und den vorzeitigen Gesamtsieg beim Vier-Nationen-Turnier in Craiova verpasst.

Einen Tag nach dem 27:23 gegen den Olympia-Dritten Spanien musste der EM-Siebte am Samstag mit einem 24:24 (14:13) gegen Gastgeber Rumänien zufrieden sein, kann aber immer noch das Turnier gewinnen. Beste deutsche Werferin war Nadja Nadgornaja mit neun Treffern.

Zum Abschluss der Karpaten-Trophy trifft die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) an diesem Sonntagvormittag auf das B-Team des Gastgebers, das zuvor Spanien ein 25:25 (16:13) abgerungen hatte. Die Partien dienen der Vorbereitung auf die Playoff-Spiele für die WM 2013 in Serbien. Dabei muss sich die Mannschaft um Kapitän Isabell Klein in zwei Spielen am 1./2. Juni und am 9. Juni gegen die Ukraine durchsetzen.

"Über weite Strecken war das ein enges Spiel, in dem wir die Chance hatten zu gewinnen. Vor allem in der zweiten Halbzeit lassen wir zu viele einfache Tore zu", monierte Bundestrainer Heine Jensen. Besonders sauer stieß dem Dänen auf, dass seine Mannschaft vor 750 Zuschauern die 24:23-Führung 27 Sekunden vor Spielschluss noch aus der Hand gab. "Mich ärgert, dass wir es nicht geschafft haben, unsere Abwehr zu formieren, nachdem Angie Geschke das 24:23 erzielt hatte. Da waren wir nicht schnell genug", beklagte Jensen.

Die deutsche Mannschaft lag lange Zeit mit bis zu vier Toren in Führung. Torhüterin Clara Woltering war in ihrem 150. Länderspiel ein sicherer Rückhalt. Und mit den Toren der treffsicheren Nadja Nadgornaja war die DHB-Auswahl den Gastgeberinnen über weite Strecken der Partie überlegen. Nach dem 4:0 (9.) hielt der komfortable Vorsprung zunächst bis zum 13:9 (26.), ehe Rumänien bis zum 14:13-Pausenstand verkürzen konnte.

Nach Wiederanpfiff setzte sich der EM-Siebte beim 18:14 (38.) erneut auf vier Tore ab. Doch in der Schlussphase kam Rumänien auf und glich beim 21:21 (50.) erstmals aus. Und am Schluss sorgte Adriana Tacalie mit ihrem vierten verwandelten Siebenmeter für den deutschen Punktverlust.

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