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Handball: HSG Wetzlar kündigt Kreisläufer Kristjansson fristlos

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Wetzlar kündigt Kreisläufer Kristjansson fristlos

05.04.2013, 09:42 Uhr | sid

Handball: HSG Wetzlar kündigt Kreisläufer Kristjansson fristlos. Kranker Wikinger: Kari Kristjansson ist seinen Job bei der HSG Wetzlar los. (Quelle: imago/Rene Schulz)

Kranker Wikinger: Kari Kristjansson ist seinen Job bei der HSG Wetzlar los. (Quelle: imago/Rene Schulz)

Das konnte sich die HSG Wetzlar nicht bieten lassen. Der Handball-Bundesligist hat seinem Kreisläufer Kari Kristjansson fristlos gekündigt, nachdem der Isländer trotz offizieller Krankschreibung und ohne das Wissen des Klubs in der EM-Qualifikation gegen Slowenien gespielt hat. "Ich habe das Spiel live im Internet verfolgt und wäre beinahe vom Sofa gefallen, als ich gesehen habe, dass Kari für Island spielt. Wir alle sind fassungslos, unendlich enttäuscht und extrem verärgert über sein Verhalten", sagte HSG-Geschäftsführer Björn Seipp.

In Absprache mit der HSG war Kristjansson während der einwöchigen Länderspielpause in die Heimat geflogen, um sich weiteren Behandlungen zu unterziehen. Ende Februar war der 28-Jährige am Rücken operiert worden und seitdem krankgeschrieben. Der Isländer hatte beim 29:28-Erfolg seines Teams in Maribor zwei Treffer erzielt.

"Ein Affront und Vertrauensbruch"

"Dass er diese wohlwollende Geste unsererseits dazu genutzt hat, um sich offensichtlich in Island der Nationalmannschaft anzuschließen, ohne unser Wissen mit dem Team nach Slowenien zu reisen und dort auch noch trotz gültiger Krankschreibung zu spielen, ist nicht nur ein absoluter Vertrauensbruch und ein Affront gegen unseren Klub und unsere Mannschaft sondern auch ein Verstoß gegen den Arbeitsvertrag", hieß es in einer Mitteilung des Klubs aus Wetzlar.

"Im Sport geht es um Teamgeist und Fairplay - all das wurde von dem Spieler mit Füßen getreten. Wir fühlen uns von dem Spieler bewusst hintergangen", sagte Geschäftsführer Seipp. Kristjanssons Vertrag wäre im Sommer ausgelaufen.

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