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Handball: Vier deutsche Teams erreichen Final-Four

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Kiel, Hamburg, Göppingen und Löwen erreichen Final-Four

28.04.2013, 21:35 Uhr | dpa

Handball: Vier deutsche Teams erreichen Final-Four. THW-Star Filip Jicha in Aktion. (Quelle: imago\Objectivo)

THW-Star Filip Jicha in Aktion. (Quelle: Objectivo/imago)

Die Handball-Bundesliga hat ihren Ruf als stärkste Liga einmal mehr unter Beweis gestellt. Gleich vier Klubs aus der deutschen Eliteklasse erreichten die beiden Final-Four-Turniere um die europäischen Pokale. Allerdings benötigte Cupverteidiger THW Kiel bei MKB Veszprem neben seiner ganzen Klasse auch eine Portion Glück, ehe mit dem hart erkämpften 29:28 der erneute Einzug in die Champions-League-Endrunde in Köln feststand. Das Final Four in der Domstadt komplettiert der HSV Hamburg, der im Bundesliga-Duell gegen die SG Flensburg-Handewitt zwar mit 23:25 verlor, aber dank des 32:26-Hinspielsieges in der Addition weiterkam.

Auch im EHF-Cup musste Pokalverteidiger Frisch Auf Göppingen lange zittern, ehe der 31:30-Sieg über RK Maribor feststand. Die Rhein-Neckar Löwen hatten gegen den SC Magdeburg unterdessen leichtes Spiel und zogen mit dem 27:20 sicher in die Finalrunde in Nantes ein.

THW-Manager: "Mannschaft will einfach nicht verlieren"

"Jetzt haben wir diesen Fluch beendet", sagte THW-Trainer Alfred Gislason nach dem knappen Erfolg in Veszprem. Mit Fluch meinte der Isländer die Tatsache, dass sich in der Königsklasse des Handballs bisher noch kein Titelverteidiger für das nächste Finalturnier qualifizieren konnte. Auch für die Kieler sah es lange Zeit nicht danach aus, als könnten sie sich auf Köln (1./2. Juni) vorbereiten. Die Ungarn dominierten das Spiel. Erst 13 Minuten vor dem Abpfiff ging Kiel durch ein Tor von Marco Vujin erstmals in Führung.

"Diese Mannschaft will einfach nicht verlieren", sagte THW-Manager Klaus Elwardt. "Wir sind den meisten Gegnern physisch überlegen und hatten am Ende die zweite Luft - genau wie im Hinspiel." Vor einer Woche konnte der THW einen 22:28-Rückstand Mitte der zweiten Halbzeit noch in einen 32:31-Sieg verwandeln. Damit haben die "Zebras" nach wie vor die Chance auf das Triple aus Meisterschaft, DHB-Pokal und Champions League.

Hamburg zittert sich gegen Flensburg weiter

Hamburgs Coach Martin Schwalb hatte vor dem Anpfiff noch vor dem Gegner gewarnt. Die scheinbar schon geschlagenen Flensburger zwangen angeführt vom einmal mehr überragenden Keeper Mattias Andersson den HSV in der dramatischen Partie fast in die Knie. Zehn Minuten vor Schluss führte Flensburg mit sieben Toren und wäre rechnerisch weitergewesen. Doch der HSV kam zurück und sicherte sich dank Hans Lindberg (6 Tore) und Schlussmann Johannes Bitter das Weiterkommen.

"Ich bin stolz auf meine Mannschaft, das ist ein Erfolg. Flensburg ist ein Weltklasse-Team", sagte HSV-Rückraumspieler Marcin Lijewski. Hamburg steht damit zum zweiten Mal nach 2011 im Final Four der Königsklasse. Dabei sind auch der FC Barcelona und KS Vive Kielce.

Göppinger siegen Sekunden vor Schluss

Das Göppinger Viertelfinale war nichts für schwache Nerven. Nach dem 24:27-Zwischenstand in der 51. Minute schien der Traum vom dritten EHF-Pokal-Gewinn in Serie für die Göppinger schon geplatzt zu sein. Doch in einer dramatischen Schlussphase erlöste Momir Rnic drei Sekunden vor Schluss seine Teamkameraden und die Fans mit dem Siegtreffer zum 31:30. "Maribor wurde im Vorfeld von vielen unterschätzt. Wir hatten eine schwache Abwehr über das gesamte Spiel und Glück mit Momirs letztem Wurf", sagte Petkovic.

Löwen problemlos weiter

Auch die Rhein-Neckar Löwen haben das Ticket für das Final Four (18./19.Mai) in Nantes gelöst. "Wir haben uns im Vergleich zum Hinspiel gesteigert, als wir in Magdeburg riesige Probleme hatten", resümierte der Ex-Magdeburger Oliver Roggisch. Für Löwen-Manager Thorsten Storm war Keeper Niklas Landin mit 18 Paraden "ein entscheidender Faktor".

Die sieben Tore Differenz machten die 28:31-Hinspielniederlage klar wett und sicherten den Mannheimern die erstmalige Qualifikation für die Endrunde um den EHF-Pokal. Dort ist neben Ausrichter HBC Nantes auch Team Tvis Holstebro dabei.

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