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Großwallstadt steigt nach 44 Jahren aus Bundesliga ab

09.06.2013, 11:19 Uhr | dpa

Großwallstadt kann die letzte Chance nicht nutzen

Nach 44 Jahren steigt der Dino aus der Bundesliga ab.

Nach 44 Jahren steigt der Dino aus der Bundesliga ab.


Großwallstadt trägt Trauer: Erstmals nach 44 Jahren ist das Gründungsmitglied der Handball-Bundesliga abgestiegen. Ein Pünktchen fehlte dem Traditionsklub am Ende zum Klassenerhalt. Am letzten Spieltag unterlag der Altmeister dem amtierenden Champion THW Kiel nach einem wahren Abstiegskrimi mit 29:32 (10:16) und steht nach TUSEM Essen und dem TV Neuhausen als dritter Absteiger in die 2.Liga fest. Dagegen bleibt der VfL Gummersbach trotz einer 26:28 (9:15)-Niederlage gegen Absteiger TV Neuhausen in der Bundesliga.

"Das ist wie ein Spielfilm, der abläuft, mit einem ganz ganz schlechten Ende", sagte Großwallstadts Sportdirektor Peter Meisinger: "Wir müssen jetzt die Hausaufgaben für einen Neubeginn machen, einiges muss geändert werden."

Am Ende fehlt die Kraft

Nach einem deutlichen Halbzeitrückstand hatten sich die Mainfranken binnen weniger Minuten wieder in die Partie gekämpft und 13 Minuten vor dem Schlusspfiff durch den überragenden Maximilian Holst (9 Tore) sogar ausgeglichen. Am Ende fehlte den Gastgebern vor 4300 Zuschauern in der ausverkauften Frankenstolz-Arena aber die Kraft.

Pure Erleichterung herrschte dagegen beim VfL Gummersbach. Der frühere Rekordmeister verlor seine letzte Partie nach einer lange Zeit desolaten Leistung zwar mit 26:28 (9:15) gegen Neuhausen, am Ende reichte aber das minimale Polster zum Klassenerhalt. Nationalspieler Adrian Pfahl (8 Tore) verhinderte mit seinen Treffern zumindest eine noch deutlichere Pleite.

Flensburg wird Zweiter

Hinter Meister THW Kiel sicherte sich die SG Flensburg-Handewitt durch einen 30:18 (16:15)-Erfolg gegen den TuS N-Lübbecke den zweiten Platz. Dritter wurden die Rhein-Neckar Löwen, die mit 35:22 (14:12) gegen HBW Balingen-Weilstetten gewannen.

Champions-League-Sieger HSV Hamburg kam nicht über ein 30:30 (14:17) bei MT Melsungen hinaus. Als Fünfter verpassten die Hamburger die Chance, sich über ein Wildcard-Turnier wieder für die Königsklasse qualifizieren zu können. Diese Möglichkeit haben die Füchse Berlin, die durch ein 31:30 (11:14) beim TSV Hannover Burgdorf den vierten Rang verteidigten. Für die Hamburger besteht allerdings noch die Chance einer Ausnahmeregelung durch den Europäischen Verband.

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