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HSV Hamburg: Frank Rost wirft nach nur sechs Wochen hin

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Handball  

Rost tritt als HSV-Geschäftsführer zurück

13.08.2013, 09:20 Uhr | t-online.de, dpa, sid

HSV Hamburg: Frank Rost wirft nach nur sechs Wochen hin. Zwischen Frank Rost und dem HSV Hamburg gibt es unterschiedliche Auffassungen. (Quelle: imago/Hartenfelser)

Frank Rost und der HSV Hamburg gehen getrennte Wege. (Quelle: Hartenfelser/imago)

Eine der spektakulärsten Personalien in der Handball-Bundesliga ist nach nur sechs Wochen schon Geschichte: Der frühere Fußball-Torwart Frank Rost ist als Geschäftsführer des Handball-Bundesligisten HSV Hamburg zurückgetreten. Vereinspräsident Matthias Rudolph bestätigte einen entsprechenden Bericht des "Hamburger Abendblatts".

"Wir wollten mit seiner Verpflichtung einen Schritt nach vorne machen, das war leider nicht der Fall", sagte Rudolph. In einem Telefongespräch mit dem Klubboss hatte Rost um die Auflösung seines Vertrags gebeten.

Rudolph: "Das ist sehr enttäuschend für uns"

Rost, der seinen Dienst beim aktuellen Champions-League-Sieger erst am 1. Juli angetreten hatte, zog mit der Entscheidung die Konsequenzen aus seinen Differenzen mit der Klubführung. "Wenn es einem bei uns nicht gefällt, dann müssen wir das akzeptieren", sagte Rudolph. "Das ist sehr enttäuschend für uns."

Letzter Anlass für die Aufgabe des 40-Jährigen ist nach Informationen des "Abendblatts" der kurzfristige Transfer des Linkshänders Zarko Markovic. Rost habe von der Verpflichtung des Ex-Göppingers, der den verletzten Adrian Pfahl (Entzündung im Ellenbogen) ersetzen soll, erst spät auf der Geschäftsstelle erfahren - und sei vor vollendete Tatsachen gestellt worden. Zu diesem Zeitpunkt wären nur noch letzte Vertragsdetails zu klären gewesen. HSV-Trainer Martin Schwalb und der zweite Geschäftsführer Christoph Wendt sollen den Deal eingefädelt haben.

Kampfansage von Rost

Bei der Saisoneröffnung des Meisters von 2011 hatte Rost die Mannschaft zuvor noch stark unter Druck gesetzt. "Gemessen an unserem Etat müssten wir die Titel nur so reinholen", hatte Rost auf einer Pressekonferenz gesagt und von einer "Verpflichtung" für das Team gesprochen.

Rost stammt aus Handball-Familie

Die Welt des Handballs war Rost nicht fremd. Seine Mutter Christina war 1975 mit der DDR-Auswahl Weltmeisterin und gewann bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal Silber sowie 1980 in Moskau Bronze. Vater Peter gehörte zur DDR-Mannschaft, die 1980 in Moskau die Goldmedaille gewann. Rost bestritt zwischen 1995 und 2011 insgesamt 426 Bundesligaspiele für Werder Bremen, Schalke 04 und den Hamburger SV, in der deutschen Nationalmannschaft kam er viermal zum Einsatz.

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