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THW trennt sich von Geschäftsführer Adam

20.08.2013, 21:43 Uhr | dpa

THW trennt sich von Geschäftsführer Adam. Der THW Kiel hat sich von seinem Geschäftsführer Stefan Adam getrennt.

Der THW Kiel hat sich von seinem Geschäftsführer Stefan Adam getrennt. (Quelle: dpa)

Kiel (dpa) - Für den THW Kiel kamen die Turbulenzen zur Unzeit: Einen Tag vor dem Supercup in Bremen gegen den Vorjahreszweiten SG Flensburg-Handewitt trennte sich der deutsche Handball-Rekordmeister völlig überraschend von seinem Geschäftsführer Stefan Adam.

Der THW-Aufsichtsratsvorsitzende Klaus-Hinrich Vater teilte mit, man sei übereinstimmend zu dem Ergebnis gekommen, "dass unsere Vorstellungen bezüglich der zukünftigen Weichenstellungen des THW Kiel zu weit auseinanderliegen. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, in Zukunft getrennte Wege zu gehen. Stefan Adam ist ab dem heutigen Tag freigestellt". Sport-Geschäftsführer Klaus Elwardt bleibt im Amt.

Erst eine Woche zuvor hatte Liga-Rivale HSV Hamburg seinen Geschäftsführer Frank Rost freigestellt. Auch der Ex-Fußballprofi sollte sich vornehmlich um Vermarktung kümmern. Rost war nur 43 Tage im Amt. Adam, der als zweiter THW-Geschäftsführer für die Bereiche Finanzen, Marketing, Organisation und Kommunikation zuständig war, brachte es immerhin auf sieben Monate. Zuvor war er beim Erstligisten Bergischer HC sieben Jahre alleiniger Geschäftsführer. Auch Adam sprach von "unterschiedlichen Auffassungen" und "einvernehmlicher Trennung".

Ohne konkrete Vorwürfe zu erheben, erklärte Vater: "Es gibt keine Konflikte. Es ging sehr friedlich zu. Aber manchmal passt es in einer Ehe eben nicht. Wir passen nicht zusammen." Der Aufsichtsratsvorsitzende schloss zudem aus, dass der nach langem Gerichtsprozess freigesprochene Ex-THW-Manager Uwe Schwenker der Nachfolger von Adams werden könnte: "Es gibt klare Beschlüsse und daran halten wird uns."

Die Mannschaft muss jetzt beweisen, dass sie die Unruhe im Verein problemlos wegstecken kann. 72 Tage nach der Meister-Feier bietet das pikante Duell mit der SG Flensburg-Handewitt dazu die ideale Gelegenheit. "Viel besser geht es nicht. Das wird ohne Zweifel eine hochinteressante Begegnung", prognostizierte Flensburgs Manager Dierk Schmäschke.

Der erste Schlagabtausch der ewigen Nord-Rivalen soll nach dem Willen der Flensburger die Wachablösung im deutschen Club-Handball einläuten. Nach den Niederlagen im Supercup 2012 (26:29) und im DHB-Pokal-Finale (30:33) hatte das Team von Trainer Ljubomir Vranjes schon in der Bundesliga ein starkes Signal gesendet: Das 35:29 zu Weihnachten war der erste Flensburger Sieg gegen Kiel nach 14 Niederlagen in Serie.

Bei der Jagd auf den ersten Titel der Saison setzt der Vize-Meister nun voll auf Angriff. "Wir haben unsere Vorbereitung auf den Termin zugeschnitten, weil das Match gegen den THW schon etwas Besonderes ist", sagte Schmäschke und fügte an: "Weil es zwei Nordkontrahenten sind, die hier aufeinandertreffen, geht es auch um sehr viel Prestige. Es ist nicht die Meisterschaft, aber ein Wettbewerb von hohem Stellenwert." Der "ewige Zweite" von der dänischen Grenze hat sich vorgenommen, zum zweiten Mal nach 2004 deutscher Meister zu werden und Abo-Sieger Kiel zu entthronen.

Der Umzug des Supercups aus dem fernen München nach Bremen kommt den beiden Clubs entgegen und soll dem Bundesliga-Handball wieder neue Fans einbringen. Gut 6000 von 9500 Sitzplätzen in der ÖVB-Arena waren zuletzt verkauft. "Es ist ja auch das Handball-Urderby schlechthin, da wird es auch zur Sache gehen", meinte Schmäschke.

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