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Aus für Erstligist Eisenach im DHB-Pokal - SCM weiter

21.08.2013, 23:19 Uhr | dpa

Leipzig (dpa) - Die Handballer des ThSV Eisenach sind als einziger Bundesligist überraschend in der ersten Runde des DHB-Pokals ausgeschieden.

Der Bundesliga-Aufsteiger verlor beim Drittligisten SG Wallau mit 29:32 (11:11). Drei Tage vor ihrem ersten Liga-Punktspiel zeigten die Thüringer noch keine erstligareife Leistung.

Derweil müssen die Fans auf den ersten Auftritt des früheren Welthandballers Ivano Malic noch warten. Der Kroate in Diensten der HSG Wetzlar wurde wegen Rückenproblemen geschont, dennoch gewannen die Hessen beim Oberligisten SG Saulheim überlegen mit 39:15 (19:7). MT Melsungen feierte mit dem 50:22 (34:13) bei der SG Heidelsheim-Helmsheim den höchsten Sieg.

Trotz eines dreistündigen Staus auf der Autobahn und 45 Minuten Verspätung ließ sich der SC Magdeburg nicht aus dem Konzept bringen und gewann beim neu gegründeten Fünftligisten HT Norderstedt klar mit 45:26 (21:7). GWD Minden setzte sich im vereinsinternen Duell gegen seine zweite Mannschaft mit 28:22 (16:11) durch.

Auch Frisch Auf Göppingen gab sich keine Blöße und bezwang Drittliga-Aufsteiger HSV Bad Blankenburg mit 34:24 (18:8) und damit ebenso deutlich wie der TV Emsdetten die HSG Krefeld mit 32:23 (19:12) und TBV Lemgo die HSG Tarp-Wanderup mit 35:24 (20:12) einen unterklassigen Gegner. Das trifft auch auf folgende Duelle zu: TuS N-Lübbecke behielt beim HC Glauchau-Meerane mit 32:28 (14:14) die Oberhand, der Bergische HC bei der SG Achim/Baden mit 36:20 (16:11). HBW Balingen-Weilstetten besiegte TSB Heilbronn-Horkheim mit 33:25 (19:10) und der VfL Gummersbach die SG Köndringen/Teningen mit 32:22 (15:12).

Der Pokal wird dieses Jahr probeweise in einem neuen Modus ausgetragen. Die ersten sechs Bundesliga-Teams der Vorsaison hatten in der ersten Runde ein Freilos. Die anderen zwölf starten gemeinsam mit den 20 Zweitligisten sowie 20 Landespokalsiegern in den Wettbewerb.

Eine weitere Neuerung ist, dass die Bundesliga-Teams für die erste Runde gesetzt waren und nicht gegeneinander spielten. Bislang hatte es vor dem Achtelfinale drei Runden gegeben, die Bundesligisten waren komplett in der zweiten Runde eingestiegen.

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