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Bundesliga trumpft auf: 6 Teams international weiter

01.12.2013, 18:15 Uhr | dpa

Bundesliga trumpft auf: 6 Teams international weiter. Der Flensburger Holger Glandorf erzielte sieben Treffer gegen Aalborg.

Der Flensburger Holger Glandorf erzielte sieben Treffer gegen Aalborg. Foto: Robert Seeberg. (Quelle: dpa)

Leipzig (dpa) - Vier Teams vorzeitig im Achtelfinale der Champions League und ein Duo in der Gruppenphase des EHF-Pokals: Die Clubs der "stärksten Handball-Liga der Welt" trumpfen international einmal mehr auf.

Nach den Rhein-Neckar Löwen und Titelverteidiger HSV Hamburg komplettierten am Sonntag der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt das Bundesliga-Quartett in der K.o.-Runde der Königsklasse.

Der deutsche Meister Kiel verteidigte die Gruppenführung durch einen 34:25 (16:11)-Heimsieg gegen Wisla Plock aus Polen. Anschließend setzte sich Flensburg dank einer Glanzparade von Torhüter Mattias Andersson kurz vor Schluss bei Aalborg Handball mit 27:26 (14:13) durch.

Im EHF-Pokal haben die Füchse Berlin und der TSV Hannover-Burgdorf Stufe zwei erreicht - der Hauptstadtclub allerdings mit wenig Glanz. Für Trainer Dagur Sigurdsson zählten am Ende nur die nackten Zahlen. "Wir waren in zwei Spielen drei Tore besser - mehr aber nicht. Wir sind weiter. Nur das zählt", resümierte der Isländer am Samstag nach dem 21:20 (12:11)-Rückspielerfolg beim HC Meschkow Brest aus Weißrussland. Das Hinspiel hatten die Füchse mit 22:20 gewonnen.

Um den EHF-Pokal und damit den ersten Titel der Vereinsgeschichte an die Spree zu holen, müssen die Berliner in Zukunft aber um einiges zulegen. Womöglich findet das Final-Turnier der besten vier Teams am 17. und 18. Mai 2014 sogar in Berlin statt - die Füchse haben sich darum beworben. Eine Bestätigung dafür wird auf der für diesen Montag kurzfristig anberaumten Pressekonferenz erwartet.

Während die Füchse eigentlich die Königsklasse im Visier haben, feierte der TSV Hannover-Burgdorf mit dem erstmaligen Sprung in die EHF-Gruppenphase den bisher größten Erfolg seiner Clubgeschichte. Diesen Meilenstein sicherten sich die Niedersachsen durch den 41:27 (18:12)-Sieg gegen die Kadetten Schaffhausen, nachdem es im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde ein 28:28 gegeben hatte. "Ein besonderer Abend. Auch unterm Weihnachtsbaum können wir uns jetzt über Europa freuen", sagte Geschäftsführer Benjamin Chatton und fügte an: "Ich glaube, wir haben hier heute etwas ganz Besonderes erlebt."

Selbstkritisch ging der HSV Hamburg mit sich ins Gericht, nachdem die Hanseaten in der Bundesliga im Kampf um den Meistertitel einen Punkt verloren haben. Drei Tage nach dem vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale der Champions League mussten sich die Hamburger trotz Heimvorteils gegen den TBV Lemgo mit einem 35:35 (17:18) begnügen. "Wir hätten den Sieg gern mitgenommen, aber ich glaube, das wäre nicht gerecht gewesen", resümierte HSV-Trainer Martin Schwalb. Sein Kollege Niels Pfannenschmidt erlebte Euphorie: "Es ist Wahnsinn, mit der Mannschaft, die wir zur Verfügung hatten, hier einen Punkt zu holen."

Viel besser traten die Rhein-Neckar Löwen auf, die sich in einer kampfbetonten Partie mit 30:27 (12:12) bei der starken MT Melsungen behaupteten und als Vierter in der Bundesliga vor Hamburg rangieren. Der SC Magdeburg entschied unterdessen das mitteldeutsche Derby bei Aufsteiger ThSV Eisenach klar mit 31:23 (17:8) für sich. Eisenachs Trainer Adalsteinn Eyjolfsson entschuldigte sich danach für die Leistung seiner Mannschaft bei den Zuschauern - Magdeburgs Frank Carstens war dagegen "stolz, wie die Mannschaft aufgetreten ist". Sein Team trumpfte in den ersten 20 Minuten so auf, dass sogar die begeisterungsfähigen Eisenacher Fans ruhig wurden. "Wir hatten in keiner Phase des Spiels eine echte Chance", gab Eyjolfsson zu.

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