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Handball-WM der Frauen: DHB-Team erreicht das Viertelfinale

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Sieg gegen Angola  

Handball-Frauen erreichen WM-Viertelfinale

16.12.2013, 10:50 Uhr | dpa

Handball-WM der Frauen: DHB-Team erreicht das Viertelfinale. Freude pur: Die deutschen Handball-Frauen bejubeln den Sieg gegen Angola.  (Quelle: dpa)

Freude pur: Die deutschen Handball-Frauen bejubeln den Sieg gegen Angola. (Quelle: dpa)

Die deutschen Handball-Frauen kommen bei der WM in Serbien ihrem Traum von einer Medaille näher. Nach schwachem Auftakt gewann der EM-Siebte in Novi Sad das Achtelfinale gegen Angola mit 29:21 (13:10) und steht erstmals seit 2007 wieder in einem WM-Viertelfinale. Nach dem sechsten Sieg im sechsten WM-Spiel trifft die Mannschaft von Bundestrainer Heine Jensen am Mittwoch auf Dänemark, das gegen Europameister Montenegro mit 22:21 gewann.

Vor rund 1000 Zuschauern warf Laura Steinbach mit sechs Treffern die meisten Tore für die deutsche Mannschaft, die sich eindrucksvoll für die WM-Niederlage gegen den Afrika-Meister vor zwei Jahren revanchierte.

DHB-Frauen mit Schwächen im Abschluss

Nach einem Ruhetag zwischen Vorrundenabschluss und Achtelfinale fanden die deutschen Spielerinnen nur schwer in die Partie. Dem 1:0 (2.) ließ das DHB-Auswahl ein Fehlerfestival folgen. Vor allem beim Torwurf sündigte das Team von Bundestrainer Heine Jensen am laufenden Band.

Bis zum 2:5-Rückstand (8.) hatten die Spielerinnen um Top-Torjägerin Susann Müller fünfmal Latte oder Pfosten getroffen. Selbst die beste Werferin des Turniers vom HC Leipzig warf einen Siebenmeter ans Holz.

Nerven nicht verloren

Dennoch behielt die deutsche Mannschaft die Nerven. In der 15. Minute sorgte Spielmacherin Kim Naidzinavicius für das 7:6. Danach bekam der EM-Siebte das Spiel besser in den Griff, ohne jedoch zu glänzen.

Nach dem 8:8 (18.) verhinderte das DHB-Team auch dank starker Paraden von Torhüterin Clara Woltering, die in der ersten Halbzeit vier Siebenmeter vereitelte, zehn Minuten lang einen Treffer des Afrika-Meisters. Im Gegenzug setzte sich die deutsche Mannschaft auf 12:8 (27.) ab.

Starke zweite Hälfte

Doch weitere Holztreffer verhinderten eine höhere Führung, so dass der EM-Siebte mit einem 13:10 in die Pause ging. Mit dem anfangs vermissten Schwung und viel entschlussfreudiger startete die DHB-Auswahl furios in die zweite Hälfte und setzte sich auf 17:11 (34.) ab.

Damit war der Bann gebrochen und die deutsche Mannschaft erspielte sich souverän den sechsten Sieg im sechsten WM-Spiel.

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