Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Handball >

Rechtsstreit Handball-Clubs gegen IHF kommt vor Gericht

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Handball  

Rechtsstreit Handball-Clubs gegen IHF kommt vor Gericht

28.02.2014, 12:46 Uhr | dpa

Rechtsstreit Handball-Clubs gegen IHF kommt vor Gericht. Die deutschen Handball-Clubs wollen mehr Mitsprache bekommen.

Die deutschen Handball-Clubs wollen mehr Mitsprache bekommen. Foto: Jens Wolf. (Quelle: dpa)

Dortmund (dpa) - Mehr als ein Jahr nach der Ankündigung ist im Rechtsstreit zwischen deutschen Profi-Clubs und dem Handball-Weltverband IHF um Spielerabstellungen ein Ende in Sicht.

Am 12. März wird die Klage von 30 Vereinen der 1. und 2. Liga gegen den Deutschen Handballbund (DHB) und die IHF vor dem Landgericht Dortmund verhandelt. Mit der Musterklage soll erreicht werden, dass der DHB als Mittler zwischen Weltverband und Clubs bei der Abstellung von ausländischen Spielern ausgeschlossen wird und die IHF die Vereine als gleichberechtigte Gesprächs- und Verhandlungspartner anerkennt.

"Ich erwarte, dass das Landgericht Dortmund eine Entscheidung trifft", sagte Gerd Butzeck, Geschäftsführer des Forum Club Handball (FCH), der Nachrichtenagentur dpa. Die Interessenvertretung finanziert mit rund 70 000 Euro die Klage, die im April 2013 eingereicht worden ist. Im Januar 2013 hatte das FCH die Klage am Rande der WM in Spanien angekündigt.

Bereits im Oktober hatte es einen Verkündungstermin gegeben. Stattdessen aber hat das Gericht weitere Erläuterungen gefordert. "Da sind Fragen aufgeworfen worden, die sind beantwortet worden. Beide Seiten haben gewisse Sachen präzisiert", sagte Butzeck. Unter anderem sei nun eine Auflistung erstellt worden, an wie vielen Tagen im Jahr ein Nationalspieler abgestellt werden muss.

"IHF und DHB sollen verurteilt werden, es zu unterlassen, die Clubs zu verpflichten, die bei ihnen beschäftigten ausländischen Handballspieler auf Anforderung der jeweiligen Nationalverbände für Maßnahmen der Nationalverbände abzustellen", heißt es unter anderem in der Klageschrift, die insgesamt 45 Seiten umfasst. Vertreten werden die Vereine mit dem deutschen Meister THW Kiel an der Spitze von Rechtsanwalt Christian Heesch. Für die Verbände nimmt Anwalt Joachim Rain die Interessen wahr.

Ziel der Clubs ist es, Mitspracherecht bei der Wettkampf- und Turnierplanung, bei Höhe und Umfang von Abstellgebühren sowie den Modalitäten bei der Versicherung von Spielern erhalten. "Wir wollen die IHF zwingen, die Beziehung zu den Clubs schriftlich festzulegen", sagte Butzeck. In der Satzung der IHF sind die Clubs nicht erwähnt.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Auf flachen Sohlen - Schuhe für die kühle Jahreszeit

Angesagte Stiefel, trendige Schnürer, klassische Stiefeletten u.v.m. jetzt entdecken bei BAUR.

Shopping
Mit dem Multitalent wird jedes Kochen zum Erlebnis

Krups Multifunktions-Küchenmaschine HP5031: Ihr Partner für kreative Kochideen! bei OTTO.de

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal