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Rhein-Neckar Löwen sauer über milde Strafe gegen Duschebajew

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"Handball, du kannst so lächerlich sein!!"  

Rhein-Neckar Löwen sauer über milde Strafe gegen Duschebajew

28.03.2014, 16:56 Uhr | sid

Rhein-Neckar Löwen sauer über milde Strafe gegen Duschebajew. Kielces Trainer Talant Duschebajew ist für seine extrovertierte Art am Spielfeldrand bekannt. (Quelle: imago/Oliver Ruhnke)

Kielces Trainer Talant Duschebajew ist für seine extrovertierte Art am Spielfeldrand bekannt. (Quelle: Oliver Ruhnke/imago)

Vor den Achtelfinal-Rückspielen in der Champions League schlägt die Unterleibs-Affäre um Kielces Trainer Talant Duschebajew weiter hohe Wellen. Die Rhein-Neckar Löwen kritisieren das milde Urteil gegen den Star-Coach scharf.

Adressat der Attacken ist die Europäische Handball-Föderation (EHF). "Handball, du kannst so lächerlich sein!! 5000EUR für nen Schlag und so eine PK! Super Vorbild für Kinder!!", twitterte etwa Löwen-Nationalspieler Patrick Groetzki vor dem pikanten Wiedersehen mit Duschebajew. "Ich schäme mich für meine Sportart...Und die Verantwortlichen, die solche Signale setzen."

Die EHF hatte den Trainer des polnischen Meisters KS Vive Targi Kielce nach seiner vermeintlichen Attacke gegen Löwen-Coach Gudmundur Gudmundsson zu einer Geldstrafe von 5000 Euro verurteilt. Die Hälfte dieser Summe wurde bis zum 30. Juni 2015 zur Bewährung ausgesetzt.

Großes Unverständnis für mildes Urteil

Auch Löwen-Geschäftsführer Thorsten Storm reagierte mit Unverständnis. "Wir sind alle sprachlos über das, was da bisher rund um unser Spiel in Kielce geschehen ist. Man muss sich insgesamt fragen, ob das der Umgang miteinander ist und was Vorbildfunktion für die jugendlichen Handballer bedeutet", sagte Storm.

Trainer Gudmundsson hatte zuvor behauptet, Duschebajew habe ihn "zwischen die Beine" geschlagen. Das milde Urteil kam zustande, weil die EHF nach Ansicht des Videomaterials vom Hinspiel in der Champions League einen Angriff Duschebajews auf Gudmundsson nicht als erwiesen ansah. Der ehemalige Welthandballer wird nur "wegen falschen und respektlosen Verhaltens im Sinne des Fair Play" zur Kasse gebeten.

Löwen möchten sportlich antworten

Duschebajew habe sich während des Spiels, das die Löwen am vergangenen Samstag 28:32 verloren, aggressiv verhalten. Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga (HBL), hatte vor dem Urteilsspruch noch eine "drakonische Strafe" erwartet.

Manager Storm will den Ärger über die EHF-Entscheidung in positive Energie ummünzen. "Wir werden versuchen, das Rückspiel zu gewinnen, und hoffen dabei auf ein echtes Heimspiel und die Unterstützung unserer eigenen Fans. Aber immer mit Fair Play", sagte Storm vor der schweren Aufgabe gegen Kielce. Die Löwen benötigen einen Sieg mit mindestens fünf Toren Vorsprung, um noch in die nächste Runde einzuziehen.

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