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Handball: Rhein-Neckar Löwen stehen im CL-Viertelfinale

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Aufgeheizte Atmosphäre nach Eklat  

Löwen geben die Antwort auf dem Feld

01.04.2014, 07:35 Uhr | sid, dpa

Handball: Rhein-Neckar Löwen stehen im CL-Viertelfinale. Sergei Gorbok steht mit den Löwen in der nächsten Runde.  (Quelle: dpa)

Sergei Gorbok steht mit den Löwen in der nächsten Runde. (Quelle: dpa)

Die Rhein-Neckar Löwen sind als dritter Handball-Bundesligist ins Viertelfinale der Champions League eingezogen. Das Team von Trainer Gudmundur Gudmundsson siegte in einem packenden Duell 27:23 (16:14) und machte das 28:32 aus dem Hinspiel wett.

Damit gaben die Löwen auch die Antwort auf den "Tiefschlag-Eklat" im ersten Spiel, als Kielces Talant Duschebajew seinen Trainer-Kollegen Gudmundsson attackiert haben soll. Der frühere Welthandballer Duschebajew, der von der Europäischen Handball-Föderation (EHF) zu einer Geldstrafe von 5000 Euro verurteilt worden war, wurde in der Mannheimer Arena mit einem gellenden Pfeifkonzert begrüßt. Duschebajew hatte die Tat bestritten.

Nervöser Beginn

In der aufgeheizten Atmosphäre ging es von Beginn an zur Sache. Gudmundsson sah wegen Meckerns bereits in der ersten Hälfte die Gelbe Karte. Die Löwen drehten nach nervösem Beginn auf und gingen mit einem Zwei-Tore-Polster in die Pause.

Groetzki und Sigurmannsson am treffsichersten

Im zweiten Durchgang bauten die Gastgeber mit dem starken Keeper Niklas Landin im Rücken den Vorsprung zwischenzeitlich auf fünf Tore aus, ließen die Polen aber immer wieder herankommen und behielten in der spannenden Schlussphase die Nerven. Auf Seiten der Löwen erzielten Nationalspieler Patrick Groetzki und Stefan Sigurmannsson jeweils fünf Treffer.

"Das war ein fantastisches Handball-Spiel. Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir waren stark in Abwehr und Angriff. Niklas Landin hat fantastisch gehalten", schwärmte Trainer Gudmundsson.

Am Wochenende hatten der deutsche Rekordmeister THW Kiel sowie die SG Flensburg-Handewitt die Runde der letzten Acht erreicht, Titelverteidiger HSV Hamburg dagegen schied aus.

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