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Handball: DHB-Team besteht Härtetest gegen Ungarn

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Sieg im Test gegen Ungarn  

Glandorf verliert sein Schneidezahn-Provisorium

04.04.2014, 22:39 Uhr | dpa

Handball: DHB-Team besteht Härtetest gegen Ungarn. Wie immer mit vollem Einsatz: Holger Glandorf. (Quelle: dpa)

Wie immer mit vollem Einsatz: Holger Glandorf. (Quelle: dpa)

Kurioses Ende eines Arbeitstages für Handball-Nationalspieler Holger Glandorf. Beim 28:24 (12:12) gegen Ungarn kam der 31-Jährige nach der Pause nicht mehr aufs Feld zurück. Bei einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler kurz vor Ende der ersten Halbzeit hatte der Rückraumspieler von der SG Flensburg-Handewitt sein Schneidezahn-Provisorium verloren.

Den Rest der Partie verfolgte er von der Bank aus. Nach dem Spiel fuhr Glandorf dann direkt zum Zahnarzt, um das Problem beheben zu lassen.

Kraus gibt überzeugendes Comeback

Doch auch ohne ihn bestanden die deutschen Handballer Teil dank einer vor allem kämpferisch überzeugenden Vorstellung eins ihres Härtetests für die WM-Playoffs. Mit einem starken Endspurt drehte der WM-Fünfte noch einen 22:24-Rückstand (55.) zum Erfolg.

Vor 5172 Zuschauern überzeugte neben dem zurückgekehrten Weltmeister Michael Kraus mit vier Treffern auch Johannes Sellin als bester Werfer mit fünf Toren sowie Torhüter Silvio Heinevetter. Johannes Bitter, der zweite Rückkehrer, verfolgte das Spiel von der Bank aus.

Mit den beiden prominenten Rückkehrern formt Bundestrainer Martin Heuberger das Team, das die Teilnahme an der WM 2015 in Katar sichern soll. Eigens für die Playoff-Spiele am 7. Juni und am 14. Juni hat er den Hamburger Torhüter Bitter aus dem selbst gewählten Ruhestand geholt und Spielmacher Kraus wieder integriert. Beide hatten zuletzt 2011 für die DHB-Auswahl gespielt. Der vitale Kraus erwies sich sogleich als belebendes Element im Angriff.

Mit Bitter und Kraus waren sieben Weltmeister von 2007 im deutschen Aufgebot. Neben dem zweiten Ungarn-Spiel bleibt nur noch ein Test am 4. Juni in Wetzlar gegen Norwegen, um das Team einzuspielen.

Verpatzter Auftakt

Dagegen musste Heuberger kurzfristig auf die verletzten Rückraumspieler Steffen Fäth und Kai Häfner verzichten. "Steffen und Kai sind nicht schwerwiegend verletzt, aber mit Blick auf die Schlussphase der Bundesliga und unsere WM-Playoffs im Juni gegen Polen gehen wir keinerlei Risiko ein", sagte der Bundestrainer.

In dem ersten der beiden Vergleiche mit den Ungarn startete Heuberger zunächst ohne die beiden Rückkehrer und setzte vielmehr auf die Akteure, die in den ersten sechs Länderspielen dieses Jahres dreimal gewonnen, zweimal verloren und einmal Unentschieden gespielt hatten. Dennoch misslang der Auftakt völlig. Der Gastgeber lief einem 0:3 (3.) hinterher. Fehlwürfe und leichte Fehler im Angriff hatten immer wieder leichte Ballverluste und Gegentore zur Folge.

Beim 5:4 (16.) lag die deutsche Mannschaft dann erstmals vorn, verspielte den Vorteil aber und geriet mit 6:8 (21.) ins Hintertreffen. Kraus, der in der 15. Minute zu seinem ersten Länderspieleinsatz seit dem 8. Juni 2011 aufs Feld kam, sorgte mit seinem ersten Treffer für den 9:10-Anschluss (26.). Mit zwei weiteren Toren trug der 30-Jährige zum 12:12-Halbzeitstand bei.

Nach dem Wechsel sahen die Zuschauern ein ausgeglichenes Spiel, in dem der Gastgeber nach einem 17:18 (41.) mit einem Zwischenspurt auf 20:18 (44.) erstmals mit zwei Toren in Front zog. In der spannenden Schlussphase sicherte sich das DHB-Team dann den Sieg.

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