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Handball  

Rhein-Neckar Löwen verpassen Final Four

27.04.2014, 12:07 Uhr | dpa

Rhein-Neckar Löwen verpassen Final Four. Patrick Groetzki (l) war bester Torschütze der Rhein-Neckar Löwen.

Patrick Groetzki (l) war bester Torschütze der Rhein-Neckar Löwen. Foto: Foto: Fredrik von Erichsen. (Quelle: dpa)

Barcelona (dpa) - Die Rhein-Neckar Löwen haben das Final Four der Handball-Champions-League verpasst. Der Bundesliga-Spitzenreiter verlor das Viertelfinal-Rückspiel beim FC Barcelona mit 24:31 (11:15). Das Hinspiel hatten die Löwen in Mannheim 38:31 gewonnen.

Die Katalanen zogen aufgrund der auswärts mehr erzielten Treffer in die Endrunde der letzten vier Mannschaften in Köln (31.5./1.6.) ein. "Das war wie ein Finale. Das waren zwei Schlachten, am Ende zieht nun der Glücklichere ins Final4 ein", sagte der wie seine Spieler bitter enttäuschte Manager Thorsten Storm und fügte an: "Hier muss sich keiner schämen. Diese beiden Spiele waren für mich das Beste, was ich im Handball in Europa in diesem Jahr gesehen habe."

Die Löwen fanden gegen die kompakte Abwehr des Titelfavoriten aus Barcelona vor 8000 Zuschauern im Hexenkessel Palau Blaugrana zu selten ein Mittel. Zudem stand Torhüter Arpad Sterbik dem erneut überragenden Löwen-Keeper Niklas Landin in nichts nach. Angetrieben von dem überragenden Nikola Karabatic, der sieben Treffer erzielte, machte der achtmalige Champions-League-Sieger Tor um Tor wett. Treffsicherster Löwe war Rechtsaußen Patrick Groetzki mit ebenfalls sieben Toren.

Neun Minuten vor dem Ende hatte es noch gut ausgesehen für die Löwen, sie lagen nur 21:24 zurück. Doch dann erzielten sie sieben Minuten lang keinen Treffer, und Barcelona zog auf 30:21 davon. Damit war das kampfbetonte und spannende Duell entschieden. Der Schlussspurt der Badener kam zu spät.

"Wir sind sehr traurig", gestand Trainer Gudmundur Gudmundsson. Er lobte seine Mannschaft, haderte aber mit der Leistung der Unparteiischen Bogdan Stark und Romeo Stefan aus Rumänien, die sich angeblich vor dem Spiel mit Barcelonas Spielern im Kabinengang fotografieren ließen.

"Barcelona hatte acht Siebenmeter, wir nur einen. Zudem wurde die Härte der Katalanen nicht korrekt geahndet – am wichtigsten aber war die unterschiedliche Auslegung des Zeitspiels. Wir haben deswegen unseren Rhythmus nie gefunden, weil gleich nach wenigen Pässen der Arm der Schiedsrichter hochging", klagte der Isländer.

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