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HSV Hamburg: Welthandballer an Konkurrenten verloren

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Panne beim HSV Hamburg  

Welthandballer an Konkurrenten verloren

30.04.2014, 11:57 Uhr | sid, t-online.de

HSV Hamburg: Welthandballer an Konkurrenten verloren. Domagoj Duvnjak verlässt den HSV Hamburg nach der Saison. (Quelle: imago/Revierfoto)

Domagoj Duvnjak verlässt den HSV Hamburg nach der Saison. (Quelle: Revierfoto/imago)

Der HSV Hamburg verliert nach dieser Spielzeit seinen Star an den Bundesliga-Konkurrenten THW Kiel - und das wegen einer Panne. Dass Domagoj Duvnjak, der Welthandballer 2013 den Klub verlässt, schmerzt HSV-Präsident Andreas Rudolph deshalb sehr. "Duvnjak wollte gar nicht gehen, das will er heute noch nicht. Nur durch eine Panne der damaligen HSV-Verantwortlichen verlieren wir ihn nun", sagte Rudolph der "Sport Bild".

"Damals wurde der Zeitpunkt und die Notwendigkeit versäumt, mit ihm über eine Vertragsverlängerung zu verhandeln", so der 59-Jährige weiter.

"Habe leider in Kiel unterschrieben"

Dabei habe Duvnjak die Hansestadt eigentlich gar nicht verlassen wollen. "Er sagt mittlerweile: 'Ich habe leider einen Vertrag in Kiel unterschrieben'. Diesen will er nun auch erfüllen", verriet Rudolph. Immerhin ist Ersatz in Sicht, so der HSV-Boss: "Ich denke, dass wir ihn durch Joan Canellas mittelfristig ersetzen können."

Generell sieht sich der Boss des finanziell angeschlagenen Handball-Bundesligisten ein wenig im Stich gelassen und fordert mehr Unterstützung durch die Stadt. "Für uns muss mehr gemacht werden, wir haben mehr verdient", sagte Rudolph. Sein Klub werde in Hamburg "sehr stiefmütterlich" behandelt. "Die Stadt versteht gar nicht, was wir seit Jahren für sie leisten - in der Jugendarbeit, auch für das internationale Ansehen. Wir sind ein Aushängeschild, aber so werden wir nicht behandelt."

Trotz des Champions-League-Triumphes in der vergangenen Saison hat der HSV mit großen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Wichtige Sponsoren gingen verloren, der Zuschauerschnitt bei den Heimspielen sank um mehr als 2000 Besucher pro Spiel. "Aktuell ist der HSV ohne meine Zuwendungen nicht überlebensfähig", sagte Rudolph und bat um Hilfe: "Sportlich bleiben wir nur konkurrenzfähig, wenn wir mehr Unterstützung bekommen. Anders geht es nicht."

Bereits in den vergangenen Jahren hatte der Medizin-Unternehmer immer wieder Finanzlöcher beim Meister von 2011 gestopft. Mehr als 20 Millionen Euro soll Rudolph seit 2004 in den HSV gesteckt haben.

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