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Nationaltorfrau Woltering verpasst CL-Sieg, Györ jubelt

04.05.2014, 20:55 Uhr | dpa

Nationaltorfrau Woltering verpasst CL-Sieg, Györ jubelt. Audi ETO Györ hat die Handball-Champions-League der Frauen gewonnen.

Audi ETO Györ hat die Handball-Champions-League der Frauen gewonnen. Foto: Aniko Kovacs. (Quelle: dpa)

Budapest (dpa) - Die Handball-Frauen von Audi ETO Györ haben ihren Titel in der Champions League verteidigt.

Der ungarische Meister gewann am Sonntag das Finale vor 10 000 Zuschauern in der Laszlo-Papp-Arena in Budapest mit 27:21 (15:10) gegen Buducnost Podgorica aus Montenegro mit der deutschen Nationaltorhüterin Clara Woltering. Zuvor hatte sich Vardar Skopje aus Mazedonien den dritten Platz beim erstmals ausgespielten Finalturnier durch ein 34:31 (14:12) gegen den dänischen Meister FC Midtjylland gesichert.

Im Halbfinale am Samstag hatte Woltering, die in einer Fan-Abstimmung zur besten Torfrau der Champions-League-Saison gewählt wurde, ihre Mannschaft mit 18 abgewehrten Würfen zum 22:20-Sieg nach Verlängerung gegen Skopje geführt. Die deutsche Torfrau Sabine Englert hatte mit Midtjylland 26:29 gegen Györ verloren.

Am Sonntag stand die 32-jährige Woltering im Schatten von Györs überragender Torhüterin Katrine Lunde. Die Ungarn triumphierten wie 2013, als sie gegen Larvik aus Norwegen gewannen, während Woltering und Podgorica auf ihren zweiten Champions-League-Gewinn nach 2012 warten müssen.

Dank Lunde und angefeuert von 10 000 frenetischen Fans hatte Györ schnell 7:2 geführt. Podgorica fand hingegen nicht ins Spiel und war mit dem 10:15 zur Pause noch gut bedient. Spätestens beim 25:19 in der 54. Minute war das Finale entschieden. Beste Torschützinnen waren Anita Görbicz (7) für Györ sowie Cristina Neagu (7) für Podgorica.

Zuvor war Midtjylland chancenlos gegen Skopje gewesen. "Wir sind super enttäuscht, weil wir nie ins Spiel gefunden haben. Am Ende waren wir einfach zu platt", sagte Sabine Englert.

Das Turnier in Budapest war das erste Final4 in der Frauen-Champions-League. "Es war ein Riesenerfolg, nicht nur wegen der großen Zuschauerresonanz", sagte Jean Brihault, Präsident der Europäischen Handball-Föderation (EHF).

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