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Dramatisches Titelrennen  

Kiel zieht dank Rekordsieg an den Löwen vorbei

04.05.2014, 22:22 Uhr | dpa

. Marko Vujin war mit 11 Treffern bester Kieler Werfer.

Marko Vujin war mit 11 Treffern bester Kieler Werfer. Foto: Uwe Anspach. (Quelle: dpa)

Dank eines Rekordsiegs hat Titelverteidiger THW Kiel die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga von den Rhein-Neckar Löwen zurückerobert und die Chance auf die erneute Meisterschaft gewahrt. Drei Spieltage vor Saisonschluss deklassierte der Titelverteidiger im westfälischen Halle den TBV Lemgo mit 46:24 (25:9).

Damit egalisierte der THW Kiel seinen Bundesliga-Rekord für den Auswärtssieg mit der höchsten Tordifferenz. In der Saison 2003/2004 hatte Kiel beim TSV GWD Minden mit 47:25 gewonnen.

HSV bangt um die Königsklasse

Die punktgleichen Löwen zogen zwar nach und bezwangen den Champions-League-Sieger HSV Hamburg in der Mannheimer SAP-Arena mit 32:31 (12:15), liegen nun beim Torverhältnis aber um sieben Treffer hinter Kiel. Der EHF-Pokalsieger muss fürchten, den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte doch noch zu verpassen. "Kiel hat mit mehr als 20 Toren gewonnen, Respekt dafür", sagte Löwen-Nationalspieler Uwe Gensheimer. "Aber das zeigt, dass wir das auch schaffen können. Und das ist unser Ziel."

Die Löwen boten in der ersten Halbzeit vor 10.609 Zuschauern eine schwache Vorstellung und brauchten danach einen Kraftakt, um den HSV noch zu bezwingen. Die Hanseaten liegen nun zwei Punkte hinter dem Dritten SG Flensburg-Handewitt und müssen damit mehr denn je um die erneute Champions-League-Teilnahme bangen.

Für die Kieler, die vor dem 31. Spieltag wegen der schlechteren Tordifferenz Tabellenzweiter hinter den Löwen gewesen waren, warf Marko Vujin vor 8500 Zuschauern elf Tore. Pech hatte Filip Jicha: Der Kieler Rückraumspieler knickte in der 44. Minute mit dem linken Fuß um und konnte nicht mehr weiterspielen. Doch auch ohne den Tschechen feierte der THW ein Schützenfest.

Eisenach so gut wie abgestiegen

Unterdessen verteidigte die SG Flensburg-Handewitt den dritten Platz durch einen 35:23 (16:9)-Sieg gegen MT Melsungen. Große Mühe hatte DHB-Pokalsieger Füchse Berlin, der sich gegen den TuS N-Lübbecke knapp mit 25:23 (13:11) durchsetzte. Der ThSV Eisenach ist so gut wie abgestiegen. Die Thüringer verloren bei GWD Minden mit 23:25 (12:11) und haben drei Spieltage vor Saisonende sechs Punkte Rückstand auf den rettenden 15. Platz.

Bei Frisch Auf Göppingen tendiert das Restrisiko bei 50 Toren Vorsprung gen Null. Deshalb freute sich Trainer Aleksandar Knezevic, wenn auch ohne große Gefühlsregung, nach dem 25:25 gegen HBW Balingen-Weilstetten über den Klassenverbleib. "Wir haben mit diesem Punkt den Klassenerhalt geschafft. Das ist der Schritt, der monatelang unser Ziel war", sagte der 45-Jährige. Göppingen ist mit sechs Punkten Vorsprung nur noch theoretisch von Balingen abzufangen.

Rückschlag für Magdeburg

Der Bergische HC hat im Kampf um den Nichtabstieg einen wichtigen Sieg gefeiert und festigte mit dem 34:22 beim bereits als Absteiger feststehenden TV Emsdetten den 15. Tabellenplatz.

Einen Rückschlag im Kampf um einen Europacupplatz musste der SC Magdeburg hinnehmen. Der Tabellensiebte wendete beim 25:25 gegen den VfL Gummersbach in letzter Sekunde eine Heimniederlage ab. Den Punktgewinn sicherte Yves Grafenhorst kurz vor der Schlusssirene. "Ich hadere vor allem mit der miserablen Chancenverwertung", resümierte SCM-Coach Uwe Jungandreas. Der TSV Hannover-Burgdorf kam zu einem glücklichen 25:24 gegen die HSG Wetzlar.

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