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HSV Hamburg erhält keine Lizenz für Handball-Bundesliga

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Verein will Beschwerde einlegen  

Keine Bundesliga-Lizenz für den HSV Hamburg

15.05.2014, 13:45 Uhr | dpa, sid

HSV Hamburg erhält keine Lizenz für Handball-Bundesliga. Die Handballer des HSV Hamburg stehen vor dem Bundesliga-Aus. (Quelle: imago/Claus Bergmann)

Die Handballer des HSV Hamburg stehen vor dem Bundesliga-Aus. (Quelle: Claus Bergmann/imago)

Der finanziell schwer angeschlagene Champions-League-Sieger HSV Hamburg erhält für die kommende Saison in der Handball-Bundesliga (HBL) keine Lizenz. Doch das DHB-Team will Beschwerde einlegen. "Wir werden umgehend innerhalb der von der HBL gesetzten Frist handeln. Wir sind nach wie vor in Gesprächen und geben nicht auf", sagte HSV-Geschäftsführer Holger Liekefett.

Der Ligaverband hatte dem Champions-League-Sieger wegen fehlender wirtschaftlicher Perspektiven die Spielberechtigung verweigert. Nach der Zustellung des Bescheids haben die Verantwortlichen eine Woche Zeit, Beschwerde einzulegen und neue Zahlen vorzulegen. Alle anderen 17 Erstligisten bekamen ihre Lizenz, teilweise unter Auflagen.

"Hamburg ist ein sportliches Aushängeschild"

Sollten die Hamburger den Weg durch alle Instanzen gehen, würde eine endgültige Entscheidung über die Zukunft des Klubs spätestens bis zum 15. Juni fallen. Zunächst muss allerdings der schriftliche Einspruch an das HBL-Präsidium erfolgen. Sollte auch das höchste Verbandsgremium die Lizenz verweigern, bliebe dem Meister von 2011 noch der Gang vor das Schiedsgericht.

"Es wäre schade, wenn der Klub aus dem Handball verschwinden sollte", sagte Präsident Bernhard Bauer vom Deutschen Handballbund (DHB). "Hamburg hat sportlich immer wieder gezeigt, dass man ein Aushängeschild ist, ein wichtiger Standort, ein wichtiger sportlicher Faktor in der Liga. Deshalb hoffe ich ja auch, dass die Wege geebnet werden können, damit Hamburg uns weiterhin als Spielort erhalten bleibt."

Spieler wollen auf Gehälter verzichten

Noch im April hatte HSV-Mäzen Andreas Rudolph Lizenzprobleme vehement bestritten, ehe er am 8. April überraschend seinen Rücktritt als Präsident ankündigte. Der 59 Jahre alte Medizin-Unternehmer soll seit rund zehn Jahren etwa 25 Millionen Euro in den Verein gesteckt haben. Nach seinem Rücktritt gibt der HSV die Deckungslücke im Etat mit 2,7 Millionen Euro an, die Profis warten noch auf ihre April-Gehälter.

Trainer Martin Schwalb und die Spieler wollen auf Teile ihrer Gehälter verzichten. Die Deckungslücke könnte auf diesem Weg um etwa 1,5 Millionen Euro reduziert werden.

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