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Handball: Alle Hoffnungen ruhen auf Weltmeistern von 2007

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Handballer vor WM-Playoffs  

Alle Hoffnungen ruhen auf Weltmeistern von 2007

06.06.2014, 09:20 Uhr | sid, t-online.de

Handball: Alle Hoffnungen ruhen auf Weltmeistern von 2007. Johannes Bitter war der Fels in der Brandung bei der WM 2007. Jetzt soll er wieder zu einem Schlüsselspieler werden. (Quelle: imago/Norbert Schmidt)

Johannes Bitter war der Fels in der Brandung bei der WM 2007. Jetzt soll er wieder zu einem Schlüsselspieler werden. (Quelle: Norbert Schmidt/imago)

Mit alten Recken zu neuen Erfolgen: In den Alles-Oder-Nichts-Spielen der deutschen Handballer gegen Polen sollen vor allem die Weltmeister von 2007 die Katastrophe verhindern und die Mannschaft zur WM in Katar führen. Ein besonderer Druck lastet dabei auf den Rückkehrern Michael Kraus und Johannes Bitter. Ihre Führungsqualitäten sind in den so wichtigen WM-Playoffs gefragt.

"Ich hoffe, dass ich der Mannschaft Stabilität verleihen kann und möchte den jungen Spielern, die noch nicht so viele Länderspiele auf dem Buckel haben und solch eine Atmosphäre noch nicht erlebt haben, ein bisschen den Weg zeigen", sagte Keeper Bitter mit Blick auf das Hinspiel im Hexenkessel von Danzig am Samstag: "Diese Rolle nehme ich gerne an und ich glaube, die kann ich auch erfüllen."

Wie sehr Bundestrainer Martin Heuberger auf seinen schlachtenerprobten Schlussmann setzt, wurde bei der Generalprobe gegen Norwegen (30:32) deutlich: Obwohl Bitter nach mehr als dreijähriger Abstinenz erst vor zwei Monaten sein Comeback im deutschen Team gab, stand er von Beginn an zwischen den Pfosten und genoss das Vertrauen des Bundestrainers. "Ich habe Jogi zurückgeholt, weil er nach wie vor einer der weltbesten Torhüter ist. Zudem ist er eine Persönlichkeit, die der Mannschaft sehr gut tun wird", sagte Heuberger vor dem Abflug nach Polen.

Handball-Ikone und Ex-Bundestrainer Heiner Brand, der mit Bitter vor sieben Jahren in Köln Weltmeister geworden war, warnte indes vor einer zu hohen Erwartungshaltung. "Man sollte Jogi jetzt nicht besonders unter Druck setzen und ihn als Retter des Handballs darstellen", sagte Brand.

Auch Kraus zurück im Team

Mit Spielmacher Michael Kraus wurde rechtzeitig zu den wichtigsten Spielen der jüngeren Verbandshistorie noch ein weiterer WM-Held reaktiviert. "Ich erwarte von ihm, dass er der Mannschaft mit seinen individuellen Qualitäten neue und überraschende Impulse geben kann", sagte Heuberger.

In den drei Spielen seit seinem Comeback im April deutete Kraus an, dass die großen Hoffnungen in ihn nicht unbegründet sind. Er zeigte sich jederzeit torgefährlich und sorgte für mehr Variabilität im Angriffsspiel.

"An einem guten Tag kann er jeden Gegner in Schwierigkeiten bringen", sagte Brand: "Ob er jetzt in der entscheidenden Phase derjenige ist, der die Mannschaft führen kann, wird man sehen."

"Überhaupt gar keine Bedenken"

Fakt ist: Nun, wo es drauf ankommt, sollen es die "alten Eisen" wieder richten. Nicht weniger als sechs Weltmeister von 2007 berief Heuberger für die Polen-Spiele (Bitter, Kraus, Roggisch, Glandorf, Lichtlein, Haaß) und stellte die Planung für das Perspektivteam 2020 erst einmal hintenan. Denn sollte nach der verpassten Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 und die EM 2014 auch die Weltmeisterschaft 2015 in Katar verpasst werden, hätte das für den deutschen Handball weitreichende Konsequenzen.

Trotz oder gerade wegen der aktuellen Situation beschwichtigte Kraus: "Ich habe überhaupt gar keine Bedenken". Er erlebe die Mannschaft jeden Tag im Training. "Es herrscht eine sehr hohe Intensität, der Wille ist da. Und das ist ein sehr, sehr gutes Zeichen für den Erfolg. Ich glaube, dass wir am Samstag in einer Woche in Magdeburg tanzen und eine erfolgreiche WM-Qualifikation feiern werden."

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