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Zukunft von Handball-Bundestrainer Heuberger ist ungewiss

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"Das tut sehr, sehr weh"  

Zukunft von Handball-Bundestrainer Heuberger ist ungewiss

14.06.2014, 20:14 Uhr | dpa, t-online.de, sid

Zukunft von Handball-Bundestrainer Heuberger ist ungewiss. Die Zukunft von Handball-Bundestrainer Martin Heuberger ist offen. (Quelle: imago/Contrast)

Die Zukunft von Handball-Bundestrainer Martin Heuberger ist offen. (Quelle: Contrast/imago)

Bob Hanning atmete nach der verpassten Qualifikation der deutschen Handballer für die WM 2015 in Katar erst einmal tief durch, ehe er die zwangsläufigen Fragen nach der Zukunft des Bundestrainers indirekt zumindest halbwegs beantwortete. "Fakt ist, dass der Vertrag von Martin Heuberger am 30. Juni ausläuft. Wir wollen jetzt mal zwei Nächte darüber schlafen. Bis Mittwoch werden wir uns beraten. Dann gibt es eine Erklärung", sagte der Vizepräsident des Deutschen Handballbundes (DHB).

Ein Bekenntnis oder gar Treueschwur klingt anders. Somit deutet nach dem desillusionierenden 28:29 (14:10) des Nationalteams im WM-Playoff-Rückspiel in Magdeburg gegen Polen (Hinspiel: 24:25) alles darauf hin, dass das DHB-Präsidium die Reißleine zieht und das Ende der Zusammenarbeit mit Heuberger bekannt gibt.

Seit dem Amtsantritt des Nachfolgers von Weltmeister-Macher Heiner Brand im Juli 2011 verpasste die DHB-Elite nach Olympia 2012 in London und der EM zu Jahresbeginn in Dänemark zum dritten Mal ein wichtiges Großturnier. "Das tut sehr, sehr weh", sagte Hanning schon unmittelbar nach der Schlusssirene im ZDF mit niedergeschlagener Miene.

"Entscheidung liegt nicht in meiner Hand"

Heuberger wich den brisanten Fragen zu seiner persönlichen Situation in Magdeburg aus. "So direkt nach dem Spiel möchte ich nichts dazu sagen", meinte der 50-Jährige: "Ich kann nur sagen, dass mein Vertrag ausläuft. Die Entscheidung liegt nicht in meiner Hand", meinte der langjährige Assistent von Heiner Brand, der jedoch schon mehrfach betont hat, dass er gerne weitermachen würde.

Doch nach dem erneuten Scheitern in einem "Alles-oder-nichts"-Spiel" scheint die Uhr für ihn abgelaufen. In den zwei Spielen gegen Polen hat der Coach es nicht geschafft, die Mannschaft zumindest zu einem Sieg zu führen. Beide Male überzeugte sein Team im ersten Durchgang, baute allerdings nach der Pause stark ab und scheiterte im Nervenkrimi der Schlussphase. "Die Polen haben die einfachen Tore geworfen. Das hat unserem Spiel gefehlt", sagte der Chef-Trainer zu den Ursachen für die Pleite im Rückspiel.

Möglichkeit war da

Dabei hatten die 7.700 Zuschauer die Getec-Arena von Beginn an in ein schwarz-rot-goldenes Tollhaus verwandelt und die DHB-Sieben nach vorne geschrien. Das deutsche Team konnte die Euphorie jedoch zunächst nicht nutzen und lag in der Anfangsphase schnell mit 2:4 (6.) zurück. Erst zwei tolle Paraden von Schlussmann Silvio Heinevetter brachten die Gastgeber wieder ins Spiel zurück.

Die Möglichkeit zum Sieg war zwischenzeitlich da. Kapitän Uwe Gensheimer hatte zum 8:6 getroffen. Diese zwei Tore Vorsprung hätten zur WM-Teilnahme gereicht. Die deutsche Mannschaft blieb ruhig und spielte im Angriff ihre Spielzüge konsequent zu Ende. Mit einer beruhigenden 14:10-Führung ging es in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit tat sich das DHB-Team aber zunächst wieder schwer. Zwar lag die deutsche Mannschaft wenig später wieder vorne, konnte sich aber trotz Überzahl beim Stand von 27:25 nicht entscheidend absetzen und ging letztlich als schwer geschlagener Verlierer aus der Halle.

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