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Deutsche Handball-Frauen verpassen Turniersieg

11.10.2014, 17:38 Uhr | dpa

Handball: Deutsche Handball-Frauen verpassen Turniersieg. Das Team von Heine Jensen musste sich Polen mit 24:33 geschlagen geben.

Das Team von Heine Jensen musste sich Polen mit 24:33 geschlagen geben. Foto: Harald Tittel. (Quelle: dpa)

Umag (dpa) - Zum Abschluss des Vier-Nationen-Turniers in Kroatien haben die deutschen Handball-Frauen eine herbe Schlappe kassiert. Zwei Monate vor Beginn der EM verpasste das Team durch die 24:33 (14:12)-Niederlage gegen den WM-Vierten Polen in Umag den Turniersieg beim Croatia Cup.

Nach dem 31:26 (17:12) des Gastgebers gegen Serbien im letzten Spiel belegte die deutsche Mannschaft Rang drei.

Einzig die Torfrauen Katja Schülke und Clara Woltering hatten in der Mannschaft von Bundestrainer Heine Jensen Normalform. Beste Torschützinnen waren Laura Steinbach, Nadja Nadgornaja und Kerstin Wohlbold mit je fünf Treffern. Für Polen traf Kinga Byzdra elfmal. Zuvor hatte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) gegen Serbien 25:25 gespielt und gegen Kroatien mit 26:20 gewonnen. Ab der 24. Minute musste die deutsche Mannschaft ohne Kreisläuferin Anja Althaus auskommen, die nach einem Schlag auf den Kopf außer Gefecht gesetzt war. Im Anschluss an das Spiel wurde sie zu medizinischen Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht.

"Die ganze zweite Halbzeit war ein Kollektiv-Blackout. Wir hatten gedacht, wir wären deutlich stabiler. Aber genau das Gegenteil wurde uns aufgezeigt", sagte Spielmacherin Wohlbold. Und Bundestrainer Jensen urteilte: "Die erste Halbzeit war noch ganz in Ordnung. Danach haben wir überhaupt keine Bälle mehr zu fassen bekommen. Ich konnte wechseln wie ich wollte, wir haben komplett den Faden verloren."

Obwohl die Deutschen schon anfangs viele Chancen ausließen, gelang dank der Treffsicherheit der Neu-Berlinerin Laura Steinbach eine 12:8-Führung. Als sich aber die Abwehr des WM-Vierten und die Torfrau Anna Wysokinska vom Bundesligisten Bietigheim steigerten, kam Polen auf 12:13 heran.

Danach war Polen viel aggressiver, während die Deutschen den Faden komplett verloren - was nicht nur daran lag, dass Bundestrainer Jensen nach der Pause komplett durchwechselte. Beim 15:14 lag Polen erstmals vorne. Weil von da an bei der DHB-Auswahl in Abwehr und Angriff gar nichts mehr lief, baute Polen diesen Vorsprung vorentscheidend zum 22:16 aus (43.) und setzte sich sogar bis zum Ende auf neun Tore Unterschied ab.

Bei der EM vom 7. bis 21. Dezember in Kroatien und Ungarn trifft die DHB-Auswahl in der Vorrunde auf Kroatien, Schweden und die Niederlande. Zuvor stehen in Krefeld und Hamm noch zwei Testländerspiele gegen Rumänien (29. und 30. November) an.

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