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Handball-WM: Verzicht von ARD und ZDF endgültig

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ARD und ZDF bleiben hart  

Schauen Handball-Fans bei WM in Katar komplett in die Röhre?

03.12.2014, 15:34 Uhr | sid, dpa

Handball-WM: Verzicht von ARD und ZDF endgültig. Dieses Bild wird es im Januar nicht geben: Bundestrainer Dagur Sigurdsson am ARD-Mikrofon. (Quelle: imago/Heuberger)

Dieses Bild wird es im Januar nicht geben: Bundestrainer Dagur Sigurdsson am ARD-Mikrofon. (Quelle: Heuberger/imago)

ARD und ZDF bleiben hart, nun droht dem deutschen Handball der totale Sendeausfall. Nach dem endgültigen WM-Verzicht der Öffentlich-Rechtlichen hoffen Fans und Verantwortliche nun auf eine Übertragung der Wüsten-WM in Katar bei den Privaten. Eine schnelle Lösung des TV-Konflikts ist allerdings nicht in Sicht.

"Sport1 stand und steht für Gespräche jeder Art zur Verfügung. Diese haben allerdings bislang noch immer nicht stattgefunden", sagte Sendersprecher Michael Röhrig dem SID am Mittwoch. Sport1-Chefredakteur Olaf Schröder schränkte im Gespräch mit der "Sport Bild" zudem ein, dass unter den bestehenden technischen Vorgaben des Rechteinhabers beIN "die Handball-WM nicht übertragen" werden könne. Zuvor hatten ARD und ZDF ihre Entscheidung bestätigt, keine Livebilder zu zeigen.

Liga-Chef für Sport1

Die Spitze der Handball-Bundesliga (HBL) bezeichnete das endgültige Ende der Verhandlungen mit ARD und ZDF als "Schlag in die Magengegend". Nun müssten "die Verantwortlichen schleunigst in die Puschen kommen, einen anderen deutschen TV-Partner zu präsentieren. Uns bleibt kaum noch Zeit", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann. Der Ligachef plädierte für eine Lösung mit dem Münchner Spartensender.

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"Noch ist das Kind nicht komplett in den Brunnen gefallen. Sport1 kann auch eine ganz große Bühne bieten", sagte Bohmann. Dafür müsste beIN allerdings Zugeständnisse machen, zu denen sie bisher nicht bereit waren. Denn Sport1 ist wie ARD und ZDF per Satellit in anderen Ländern kostenfrei und unverschlüsselt empfangbar. Dadurch sieht der Rechtehalter die Interessen anderer Sender gefährdet. Aufgeben will Bohmann die Hoffnung noch nicht. "Vielleicht kommt die Sportart mit einem blauen Auge davon", sagte der HBL-Funktionär.

Entscheidung ist endgültig

Trotz der kollektiven Bestürzung hatten zuvor schon ARD und ZDF ihre Pläne bekräftigt. "Die Entscheidung von ARD und ZDF ist endgültig", sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky: "Hintergrund ist, dass die anderen Programmformate, die nun anstelle der Übertragungen von der Handball-WM im Januar eingeplant sind, vorbereitet und produziert werden müssen."

Auch ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz betonte die Endgültigkeit der Absage. "Das Angebot von ARD und ZDF, abgegeben Ende August, ist am Montag vom Rechteinhaber abgelehnt worden. Verhandlungen hat es seit Abgabe des Angebots trotz mehrfacher Bitten und Aufforderungen der beiden Sender nicht gegeben", sagte Gruschwitz. Über die wirtschaftliche Seite des Angebots sei nie gesprochen worden.

Internetplattform bringt sich ins Gespräch

Derweil hat die Internetplattform "Sportdeutschland.TV" ihr Interesse an den Übertragungsrechten angemeldet. "Wir sind in Gesprächen mit dem Rechteinhaber", erklärte ein Sprecher des Senders.

Sportdeutschland.TV ist das Internetfernsehen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und hat bereits die Volleyball-WM der Herren im September in Polen übertragen.

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