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Handball-EM: Susann Müller fällt verletzt für Rest der EM aus

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Schock für deutsche Handballerinnen  

Torjägerin Müller fällt bei der Europameisterschaft aus

12.12.2014, 14:34 Uhr | sid

Handball-EM: Susann Müller fällt verletzt für Rest der EM aus. Die Schmerzen am lädierten Finger sind einfach zu stark: Hoffnungsträgerin Susann Müller kann der DHB-Auswahl nicht mehr helfen. (Quelle: imago/Pixsell)

Die Schmerzen am lädierten Finger sind einfach zu stark: Hoffnungsträgerin Susann Müller kann der DHB-Auswahl nicht mehr helfen. (Quelle: Pixsell/imago)

Schock für die deutschen Handballerinnen: Torjägerin Susann Müller fällt für den Rest der Europameisterschaft in Kroatien und Ungarn aus. Dies ergab eine Untersuchung ihres lädierten Ringfingers der linken Wurfhand.

Die WM-Torschützenkönigin war erst am Mittwoch von Bundestrainer Heine Jensen nachnominiert worden und hatte das deutsche Team trotz Verletzung mit fünf Toren zum Sieg im Alles-Oder-Nichts-Spiel gegen Kroatien (26:24) und damit in die Hauptrunde geführt.

"Es tut mir wahnsinnig leid"

"Das ist vor allem für Susann sehr bitter, aber jetzt müssen wir noch enger zusammenrücken", sagte Jensen, der sowohl im abschließenden Gruppenspiel heute Abend gegen Schweden als auch in den drei folgenden Hauptrundenpartien auf Müller verzichten muss. Für die 26 Jahre alte Rückraumspielerin rückt nun wieder Xenia Smits ins 16-köpfige Aufgebot der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB).

"Mir tut es wahnsinnig leid für die Mannschaft, dass ich in diesem Turnier nicht mehr helfen kann", sagte Müller. Sie hatte nach einem Anfang November erlittenen Bruch des linken Ringfingers den EM-Auftakt gegen die Niederlande (26:29) verpasst und war erst am Dienstag im Quartier der deutschen Mannschaft in Sveti Martin eingetroffen. Nach der Partie gegen Kroatien wieder aufgetretene Schmerzen veranlassten die medizinische Abteilung zu einer weiteren radiologischen Kontrolluntersuchung.

Nicht kalkulierbares Risiko

"Das Ergebnis deutet auf eine Verschlechterung der Situation im Vergleich zu der vor dem Kroatien-Spiel hin. Wir können Susann leider nicht mehr spielen lassen, denn sonst gingen wir ein nicht kalkulierbares Risiko nicht nur für sie selbst, sondern auch für ihren Verein ein", sagte DHB-Mannschaftsarzt Dr. Matthias Klepsch.

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