Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Handball >

Handball-EM: DHB-Frauen verlieren gegen Schweden

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Ohne Punkt in die Hauptrunde  

Angriff schwach, Abwehr noch schwächer: DHB-Frauen verlieren

12.12.2014, 19:53 Uhr | dpa

Handball-EM: DHB-Frauen verlieren gegen Schweden. Die DHB-Frauen mit Kerstin Wohlbold waren den Schwedinnen deutlich unterlegen. (Quelle: dpa)

Die DHB-Frauen mit Kerstin Wohlbold waren den Schwedinnen deutlich unterlegen. (Quelle: dpa)

Die deutschen Handball-Frauen gehen nach ihrer schwächsten Turnierleistung punktlos in die Hauptrunde der EM. Ohne Torjägerin Susann Müller kassierte der WM-Siebte zum Abschluss der Vorrunde in Varazdin gegen Schweden eine 32:39 (17:23)-Schlappe.

Nach der zweiten Niederlage im dritten Spiel beendete die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) die Vorrunde als Dritter der Gruppe C und startet mit 0:4 Punkten in die zweite Turnierphase.

"Das Ergebnis sagt alles. Wir haben das Spiel in der Abwehr verloren. Wir haben zu viele Lücken offenbart. Dem schnellen Rückstand sind wir die ganze Zeit erfolglos nachgelaufen", sagte Bundestrainer Heine Jensen.

Nicht auf der Höhe

Vor rund 800 Zuschauern warfen Nadja Nadgornaja (9) und Svenja Huber (8/3) die meisten Tore im Team von Bundestrainer Heine Jensen, das weder geistig noch körperlich auf der Höhe war. Wenige Stunden vor der Partie war das EM-Aus für Susann Müller bekanntgeworden. Nach ihrem Comeback beim 26:24-Sieg gegen Co-Gastgeber Kroatien waren wieder Komplikationen am gebrochenen Finger aufgetreten.

Der erneute Ausfall schien die deutschen Spielerinnen in Schockstarre versetzt zu haben. Nach dem Auftakttor von Kim Naidzinavicius gelang nichts mehr. Ohne Selbstvertrauen produzierte das DHB-Team Fehler über Fehler. Im Angriff kamen einfache Anspiele nicht an, unplatzierte Torwürfe wurden eine leichte Beute von Schwedens Torfrau Filippa Idehn.

Wechsel im Tor nach acht Minuten

Die eklatanten Schwächen im Angriff konnte die deutsche Mannschaft in der Abwehr nicht kompensieren. Im Gegenteil: Ungeordnet und passiv wie selten boten die DHB-Frauen der Offensivwucht und Spielstärke der Schwedinnen fast keinen Widerstand. So stand Torfrau Clara Woltering zu oft auf verlorenem Posten und machte nach deprimierenden acht Minuten ohne gehaltenen Ball Platz für Katja Schülke.

Ganz anders die Schwedinnen. Sie sprühten vor Selbstvertrauen. Die Fehler der deutschen Mannschaft bestraften sie gnadenlos. So geriet das Team um Kapitän Clara Woltering mit 4:12 (15.) in Rückstand.

Gegentore in Überzahl

Bundestrainer Jensen versuchte, mit aufmunternden Worten und zahlreichen Wechseln Struktur und mentale Frische in sein Team zu bringen. Dies gelang jedoch nur vorübergehend. Nadja Nadgornaja sorgte für das 11:15 (20.) und schien damit eine Aufholjagd einzuleiten. Doch in der Defensive fand man nie Stabilität, kassierte sogar in Überzahl Tore und ging mit einem 17:23-Rückstand in die Pause.

Die zweite Halbzeit war ein Abbild der ersten: Angriff schwach, Abwehr noch schwächer. Nach dem 20:25 (38.) geriet die deutsche Mannschaft beim 24:33 (48.) mit neun Toren in Rückstand und war endgültig geschlagen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Straßenlaterne rettet Leben 
Junge Frau hat das Glück ihres Lebens

An einer Kreuzung stoßen zwei Autos zusammen. Ein Peugeot verliert die Kontrolle, rast auf den Bürgersteig zu. Eine Straßenlaterne rettet einer jungen Passantin das Leben. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal