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Handball-WM 2015: Titelverteidiger Spanien müht sich zum Sieg

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Handball-WM in Katar  

Titelverteidiger Spanien müht sich zum Sieg

17.01.2015, 19:52 Uhr | dpa, sid

Handball-WM 2015: Titelverteidiger Spanien müht sich zum Sieg. Der Spanier Joan Canellas wird gegen Brasilien zum Spieler der Partie gewählt. (Quelle: imago/Camera 4)

Der Spanier Joan Canellas wird gegen Brasilien zum Spieler der Partie gewählt. (Quelle: Camera 4/imago)

Titelverteidiger Spanien hat auch sein zweites Spiel bei der Handball-WM in Katar gewonnen. Die Iberer bezwangen in der Gruppe A Außenseiter Brasilien mit 29:27 (15:14), konnten aber erneut nicht überzeugen. Bis zur 45. Minute (23:23) gestalteten die Südamerikaner das Spiel ausgeglichen, dann zog der Weltmeister von 2013 davon.

Bester spanischer Werfer in der Duhail-Arena war Joan Canellas vom deutschen Rekordmeister THW Kiel, der mit neun Treffern zum Spieler des Spiels gekürt wurde. Zudem überzeugte Torhüter Jose Manuel Sierra mit zahlreichen Paraden. Mit nunmehr 4:0-Punkten liegt Spanien klar auf Achtelfinal-Kurs.

Slowenien setzt sich gegen Weißrussland durch

Auch Slowenien hielt sich am zweiten Spieltag der Gruppe A schadlos. Die Osteuropäer besiegten Weißrussland aufgrund einer starken ersten Halbzeit mit 34:29 (15:8) und haben nun ebenfalls vier Zähler auf dem Konto. Der Slowene Dragan Gajic warf in der Partie 15 Tore. Brasilien und Weißrussland stehen dagegen beide noch ohne Punkt da.

Gastgeber Katar hat dank elf Treffern des ehemaligen Hamburger Bundesliga-Spielers Zarko Markovic seinen zweiten Sieg eingefahren. Der Asienmeister bezwang Chile mit 27:20 (15:9).

Österreich bleibt im Rennen

In der Gruppe B halten Mazedonien und Kroatien Kurs auf das Achtelfinale. Am zweiten Vorrundenspieltag gewannen die Mazedonier mühevoll gegen WM-Neuling Iran mit 33:31 (19:17). WM-Torschützenkönig Kiril Lazarov war mit zehn Treffern Erfolgsgarant seines Teams. Auch der WM-Dritte Kroatien tat sich schwer und kam nur zu einem knappen 28:25 (14:13) gegen Tunesien. Die beiden Außenspieler Ivan Cupic (8) und Manuel Strlek (7) warfen mehr als die Hälfte der kroatischen Tore.

Zwei Tage nach der ärgerlichen 30:32-Niederlage gegen Kroatien gewann Österreich zum Abschluss des Spieltages mit 23:21 (11:12) gegen Bosnien-Herzegowina und bleibt im Rennen um einen Achtelfinal-Platz.

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