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Handball-WM 2015: DHB-Team überrascht Dänemark und holt Punkt

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Weiter ungeschlagen  

Handball-Krimi: Deutschland remis gegen Dänemark

20.01.2015, 20:35 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Handball-WM 2015: DHB-Team überrascht Dänemark und holt Punkt. Mit vollem Einsatz: Deutschlands Patrick Wiencek im Spiel gegen Dänemark  (Quelle: dpa)

Mit vollem Einsatz: Deutschlands Patrick Wiencek im Spiel gegen Dänemark (Quelle: dpa)

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft bleibt bei der WM ungeschlagen. Am Ende eines erneuten Krimis hieß es nach einer bärenstarken Leistung gegen den Gruppenfavoriten Dänemark 30:30 (16:16). Deutschland, nur dank einer Wildcard dabei, verpasste zwar den vorzeitigen Achtelfinal-Einzug, hat aber vor den Partien gegen Argentinien und Saudi-Arabien weiter beste Chancen, die Gruppe D zu gewinnen.

Neun Minuten vor dem Ende führte das Team von Trainer Dagur Sigurdsson noch mit drei Toren. In der letzten Minute musste Deutschland dann beim Stand von 30:30 in Unterzahl spielen, blieb aber durchgehend in Ballbesitz und rettete zumindest einen Zähler. Sigurdsson sprach von "einem gefühlten Sieg". Bester deutscher Werfer war Steffen Weinhold mit acht Toren.

"Unglaublich, was hier abläuft. Unsere Mannschaft hat fantastisch gekämpft und mit einer unfassbaren Energieleistung einen Punkt geholt", sagte Bob Hanning, Vizepräsident des Deutschen Handballbundes (DHB): "Jetzt haben wir den Gruppensieg in eigener Hand." Bei zwei Siegen in den beiden abschließenden Spielen wäre Platz eins sicher.

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Taktischer Kniff von Sigurdsson

Sigurdsson hatte sich für das Trainer-Duell mit seinem Lehrmeister Gudmundur Gudmundsson eine besondere taktische Maßnahme einfallen lassen. Der Isländer ließ die deutsche Abwehr sehr offensiv in einer 4:2- oder 5:1-Formation agieren, Patrick Groetzki deckte dabei den ehemaligen Welthandballer Mikkel Hansen zunächst kurz.

Diese Maßnahmen fruchteten in der Anfangsphase, es stand 3:1 (5.). In der Folge fanden die mit acht Bundesliga-Legionären angetretenen Dänen in der deutschen Abwehr aber auch immer wieder Lücken. Hansen schaffte es dabei mehrmals, sich Groetzkis Sonderbewachung zu entziehen.

Gefahr aus dem Rückraum

Die Deutschen fanden ihrerseits im eigenen Angriffsspiel angetrieben von Spielmacher Martin Strobel immer wieder gute Lösungen, die Anspiele auf die Kreisläufer Patrick Wiencek oder Hendrik Pekeler stellten die dänische Deckung vor Probleme.

Zudem strahlte der Rückraum im ersten Durchgang deutlich mehr Torgefahr aus als zuletzt gegen Russland.

Heinevetter für Lichtlein

So entwickelte sich vor 3500 Zuschauern eine ausgeglichene Begegnung, keiner Mannschaft gelang es in den ersten 30 Minuten, sich abzusetzen. Nach dem Wechsel brachte Sigurdsson im Tor Silvio Heinevetter für Carsten Lichtlein. Der Tausch machte sich zunächst bezahlt, Heinevetter lief heiß und hielt fünf der ersten zehn Bälle.

Das deutsche Angriffsspiel war zudem weiterhin druckvoll, selbst in eigener Unterzahl wurden klare Chancen kreiert. Gensheimer sorgte für die erste Drei-Tore-Führung (24:21/45.).

Leichte Tore per Tempogegenstoß

Doch Dänemark blieb dran, agierte besonders in Überzahl effektiv, während die DHB-Auswahl von leichten Toren im Tempogegenstoß profitierte. Der bärenstarke Weinhold traf zum 27:24 (51.), die Dänen glichen zum 28:28 (55.) aus.

Per Siebenmeter erzielte Dänemark den letzten Treffer. Danach kam der Favorit jedoch nicht mehr in Ballbesitz.

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