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Handball-WM 2015: Deutschland verliert gegen Kroatien

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Zittern um Olympia-Teilnahme  

Deutschland unterliegt Kroatien im ersten Platzierungsspiel

30.01.2015, 15:43 Uhr | sid

Handball-WM 2015: Deutschland verliert gegen Kroatien. DHB-Spieler Martin Strobel wird von seinem Gegenspieler hart bedrängt. (Quelle: dpa)

DHB-Spieler Martin Strobel wird von seinem Gegenspieler hart bedrängt. (Quelle: dpa)

Die deutschen Handballer müssen um die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio zittern. Die Mannschaft von Bundestrainer Dagur Sigurdsson unterlag bei der WM in Katar in der Platzierungsrunde dem zweimaligen Olympiasieger Kroatien nach einer schwachen Leistung mit 23:28 (11:13) und trifft am Samstag im Spiel um Rang sieben auf Slowenien, das im zweiten Platzierungsspiel gegen Dänemark mit 33:36 (15:19) verlor. Nur bei einem Erfolg hätte das deutsche Team einen Platz bei einem der drei Qualifikationsturniere für Rio sicher.

"Kroatien war besser, das ist keine Frage. Wir haben aber zu viele Fehler gemacht. Wir hätten besser spielen müssen. Es war auch eine Kopffrage. Wir haben es mental und spielerisch nicht gut gelöst. Jetzt müssen wir noch einmal alle Kräfte bündeln", sagte Sigurdsson bei Sky.

Beste Werfer der Auswahl des DHB, die schon die Teilnahme an den Sommerspielen in London 2012 verpasst hatte, waren Kapitän Uwe Gensheimer und Jens Schöngarth mit jeweils sechs Toren. Der WM-Medaillentraum der deutschen Mannschaft war bereits am Mittwoch durch die bittere Viertelfinalniederlage gegen Katar (24:26) geplatzt.

Schöngarth für Weinhold

Torjäger Steffen Weinhold stand dem Weltmeister von 2007 in der Arena Ali Bin Hamad Al-Attiyah nach einer im Viertelfinale erlittenen Adduktorenzerrung im rechten Oberschenkel nicht zur Verfügung. Für ihn nahm Schöngarth die Position im rechten Rückraum ein. Im Tor vertraute Sigurdsson zunächst auf Silvio Heinevetter.

"Wir müssen jetzt Charakter zeigen und unserer Linie treu bleiben", forderte der isländische Coach kurz vor dem Anwurf gegen den EM-Vierten. Die deutsche Abwehr deckte Welthandballer Domagoj Duvnjak vom THW Kiel kurz und der Angriff agierte in der Anfangsphase variabel. Kreisläufer Patrick Wiencek sorgte vor 1.200 Zuschauern für eine 5:2-Führung des Wildcard-Inhabers (9. Minute).

Sigurdsson wechselt oft durch

In der Folge schlichen sich allerdings immer mehr Defizite ins deutsche Spiel ein. Der Rückraum agierte zu unentschlossen und entwickelte zu wenig Druck. Zudem schlossen die deutschen Akteure ihre Angriffe zu überhastet ab. Nach einer 6:4-Führung (10.) blieb die DHB-Auswahl neun Minuten ohne eigenen Treffer und geriet in Rückstand (6:8/18.), der auch bis zur Pause nicht mehr egalisiert wurde. Daran änderten auch die zahlreichen Wechsel nichts, die Sigurdsson in der Schwächephase seines Teams vornahm.

"Wir sind konzentriert und gut ins Spiel gekommen, haben in Abwehr und Angriff respektabel gespielt. Dann gab es zu viele technische Fehler und die Kroaten konnten leichte Tore erzielen. Ich hoffe, wir können den Rückstand in der zweiten Halbzeit aufholen und das Spiel mit einer besseren Leistung drehen", sagte Bauer vor Beginn des zweiten Durchgangs.

DHB-Team findet in Mirko Alilovic seinen Meister

Zwei Treffer der Außenspieler Gensheimer und Johannes Sellin sorgten auch für den schnellen Ausgleich (34.), Heinevetter zeigte zudem einige ganz starke Paraden. Doch die Probleme im Angriff blieben. Unnötige Ballverluste luden die Kroaten immer wieder zu einfachen Toren nach Tempogegenstößen ein.

Deutschland geriet daher mit 14:19 in Rückstand (41.). Sigurdsson nahm eine Auszeit, schwor sein Team auf die Schlussphase ein und brachte als taktische Variante einen siebten Feldspieler. Doch eine ganz schwache Chancenverwertung verhinderte eine mögliche Aufholjagd. Immer wieder scheiterte das DHB-Team am kroatischen Schlussmann Mirko Alilovic oder den eigenen Nerven.

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