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Handball-WM: Gastgeber Katar zieht mit Sieg über Polen ins Finale ein

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Frankreich schlägt Spanien  

Gastgeber Katar zieht ins WM-Finale ein

30.01.2015, 20:47 Uhr

Handball-WM: Gastgeber Katar zieht mit Sieg über Polen ins Finale ein. Kamalaldin Mallash setzt sich gegen die polnische Abwehr durch. (Quelle: Reuters)

Kamalaldin Mallash setzt sich gegen die polnische Abwehr durch. (Quelle: Reuters)

Katars Handballer haben ihren Siegeszug bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land fortgesetzt und greifen sensationell nach dem Titel. Die Mannschaft des spanischen Weltmeistertrainers Valero Rivera besiegte im Halbfinale in Doha den EM-Sechsten Polen 31:29 (16:13) und kann damit als erstes nicht-europäisches Team im Finale gegen Olympiasieger Frankreich oder Titelverteidiger Spanien WM-Gold holen.

Beste Werfer des Asienmeisters gegen die vom deutschen Trainer Michael Biegler betreuten Polen waren Rafael Capote und Kamalaldin Mallash mit jeweils sechs Treffern. Torhüter Danijel Saric bot zudem eine Weltklasseleistung und trieb die polnische Offensive zur Verzweiflung. Einzig Michal Jurecki (acht Tore) zeigte sich beim Vize-Weltmeister von 2007 unbeeindruckt von Saric.

Katar geht kurz vor Halbzeit in Führung

Nach ihrem Viertelfinalerfolg gegen die DHB-Auswahl hatte die zusammengekaufte Weltauswahl Katars gegen die favorisierten Polen zu Beginn Mühe. Das Biegler-Team lag in der Anfangsphase vor den über 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Lusail Multipurpose Hall immer mit ein, zwei Toren in Front. Doch mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Gastgeber immer mehr das Kommando und gingen nach 23 Minuten beim 12:11 erstmals in Führung.

Die Auswahl Katars, die nach Ägypten (2001) und Tunesien (2005) erst als dritte nicht-europäische Mannschaft ein WM-Halbfinale erreicht hatte, spielte auch nach dem Wechsel abgezockt und zog auf 19:14 (36.) davon - auch weil das polnische Torhüter-Duo einen schwachen Tag erwischte. In der Schlussphase verkürzte Polen zwar noch einmal auf 22:24 (53.), doch am Ende jubelten die Gastgeber. Die Polen fühlten sich von den Schiedsrichtern am Ende um den Sieg betrogen, doch Katar zog dank einer überzeugenden Leistung verdient ins Endspiel ein.

Frankreich wartet im Finale

Im zweiten Halbfinale wurden die Franzosen gegen Spanien ihrer Favoritenrolle gerecht. Michaël Guigou erzielte fünf Treffer für den Europameister. Dem ehemaligen Welthandballer Nikola Karabatic gelang ein besonderes Tor. Sein Treffer zum 6:5 (8.) war sein 1000. Tor für die französische Nationalmannschaft, die in einer über weite Strecken hochklassigen Partie mächtig aufs Tempo drückte und sich beim 12:7 (16.) erstmals deutlich absetzte.

Spanien kämpfte sich aber zurück und verkürzte (18:19/37.). Frankreich ließ sich den sechsten Einzug in ein WM-Finale trotz einer im zweiten Durchgang schwachen Angriffsleistung in einer spannenden Schlussphase aber nicht mehr nehmen - auch weil der Ex-Kieler Thierry Omeyer im Tor eine ganz starke Leistung zeigte.

DHB-Team nun gegen Slowenien

Der Gegner des DHB-Teams im Spiel um Platz sieben heißt Slowenien. Der WM-Vierte von 2013 unterlag in Doha in seinem ersten Platzierungsspiel dem WM-Zweiten Dänemark mit 33:36 (15:19). Deutschland hatte zuvor mit 23:28 (11:13) gegen Kroatien verloren. Dänemark und Kroatien spielen um Rang fünf.

Während die beiden Teams ihre Teilnahme an einem Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele 2016 sicher haben, spielen Deutschland und Slowenien an diesem Samstag um den letzten in Katar zu vergebenden Platz für die Ausscheidung. Für dieses Turnier besteht auch noch die Qualifikationsmöglichkeit über die EM 2016.

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