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THW Kiel trifft auf SG Flensburg-Handewitt in der CL

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Lospech in der Handball-Champions-League  

THW Kiel trifft im Achtelfinale auf die SG Flensburg-Handewitt

24.02.2015, 16:14 Uhr | dpa

THW Kiel trifft auf SG Flensburg-Handewitt in der CL. Flensburgs Trainer Ljubomir Vranjes trifft mit seinem Team im CL-Achtelfinale auf den THW Kiel. (Quelle: imago/Claus Bergmann )

Flensburgs Trainer Ljubomir Vranjes trifft mit seinem Team im CL-Achtelfinale auf den THW Kiel. (Quelle: Claus Bergmann /imago)

In der Neuauflage des Vorjahresfinals kommt es bereits im Achtelfinale der Handball-Champions-League zum deutschen Hammer-Duell zwischen der SG Flensburg-Handewitt und dem THW Kiel. "Das ist natürlich genau das, was beide Vereine nicht wollten", sagte Dierk Schmäschke, der Manager des Titelverteidigers Flensburg, in Wien. SG-Trainer Ljubomir Vranjes hingegen nahm das Lospech mit Humor. "Das Beste überhaupt im Handball ist, ein Derby gegen den THW Kiel zu spielen", twitterte Vranjes.

Seine Mannschaft hatte 2014 den großen Favoriten aus Kiel im Finale in Köln 30:28 geschlagen. "Nun ist aber der THW der eindeutige Favorit, nicht nur wegen unserer Verletztenmisere", sagte Schmäschke.

THW-Manager Storm: "Für die Fans ist es toll"

Auch auf Kieler Seite war man nicht begeistert vom bevorstehenden Nordderby. "Die Champions League ist ein internationaler Wettbewerb, da ist es immer schade, wenn es nationale Duelle gibt", sagte Geschäftsführerin Sabine Holdorf-Schust.

THW-Manager Thorsten Storm - früher in gleicher Funktion auch in Flensburg tätig - ergänzte: "Für die Fans ist es toll, aber in Flensburg haben wir die letzten Jahre nicht gut ausgesehen. Deswegen ist vielleicht schon das Hinspiel entscheidend."

Hinspiel in Flensburg

Pikant: Noch nie in der Geschichte der Handball-Königsklasse kam es so früh zu einer Neuauflage des Finals. Das Hinspiel in Flensburg findet am 15. März statt, das Rückspiel am 22. März in Kiel.

"Dass zwei deutsche Mannschaften aufeinandertreffen, ist natürlich eine unglückliche Situation", sagte selbst Jean Brihault, Präsident der Europäischen Handball-Föderation (EHF). Und Holdorf-Schust ergänzte: "Dieses Derby hätten wir uns lieber für später aufgehoben."

Löwen treffen auf Szeged aus Ungarn

Den Wunschgegner erwischten hingegen die Rhein-Neckar Löwen mit EHF-Pokalsieger Pick Szeged. "Hauptsache ist, dass wir nicht gegen PSG Paris spielen müssen", sagte Löwen-Manager Lars Lamade zum Aufeinandertreffen mit den Ungarn. "Das ist eine reizvolle Aufgabe, allerdings erwartet uns in Ungarn wieder eine Höllen-Atmosphäre."

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