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Handball: Bundesligisten mit Viertelfinal-Wunschlosen in Europa

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Bundesligisten mit Viertelfinal-Wunschlosen in Europa

24.03.2015, 12:38 Uhr | dpa

Handball: Bundesligisten mit Viertelfinal-Wunschlosen in Europa. Die Kieler mit Filip Jicha treffen auf die Ungarn aus Szeged.

Die Kieler mit Filip Jicha treffen auf die Ungarn aus Szeged. Foto: Axel Heimken. (Quelle: dpa)

Wien (dpa) - Glück gehabt: Auf den letzten Schritten zu den Finalturnieren in Köln und Berlin hat das deutsche Trio im Handball-Europapokal Glück beste Chancen, den Ruf der Bundesliga als "stärkste Liga der Welt" zu unterstreichen.

Im Viertelfinale der Champions League trifft der THW Kiel auf Pick Szeged aus Ungarn. Im EHF-Pokal spielt der HSV Hamburg gegen Eskilstuna Guif aus Schweden und Debütant MT Melsungen gegen Skjern Handbold aus Dänemark um den Einzug ins Halbfinale. Das ergab die Auslosung in Wien.

Dort standen vor allem die glücklichen Kieler als letzter deutscher Club in der Königsklasse im Rampenlicht. Erstmals seit 2002 ist nach dem Achtelfinal-Aus von Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt und der Rhein-Neckar Löwen nur ein Bundesligist in der Runde der letzten Acht. Für den deutschen Rekordmeister ist die Qualifikation für das Finalturnier am 30./31. Mai in der Lanxess-Arena in Köln Pflicht.

Im Achtelfinale hatte Kiel Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt mit zwei Siegen (31:20, 33:28) eliminiert. "Szeged war eines unserer Wunschlose. Wir wollten weder gegen Paris oder Skopje spielen - und wie immer ist der THW Kiel in der Favoritenrolle", sagte THW-Geschäftsführerin Sabine Holdorf-Schust.

Der ungarische Vizemeister Szeged hatte im Achtelfinale die Rhein-Neckar Löwen ausgeschaltet. "Die Ergebnisse der Löwen sind natürlich eine Warnung für uns", gab Holdorf-Schust zu. Der THW hat im Rückspiel (zwischen dem 16. und 19. April) Heimrecht. Das Hinspiel beim EHF-Pokalsieger findet zwischen dem 9. bis 12. April statt.

Während die Kieler im Viertelfinale der letzte deutsche Teilnehmer sind, können es gleich drei Bundesligisten zum Finalturnier des EHF-Pokals in Berlin schaffen. Gastgeber Füchse ist bereits für das Turnier am 18./19. Mai qualifiziert, Hamburg und Melsungen haben beste Chancen nachzuziehen. Im Viertelfinale, in dem beide Teams das Rückspiel am 18./19. April zu Hause haben, warten lösbare Aufgabe auf die Gruppensieger: Hamburg reist nach Eskilstuna nahe Stockholm, Melsungen trifft auf Skjern.

Während der Einzug ins Viertelfinale für Melsungen der größte Erfolg der Vereinsgeschichte ist, träumen die Hamburger davon, ihre europäische Trophäensammlung zu komplettieren: 2007 gewannen Pascal Hens & Co. den Europapokal der Pokalsieger, 2013 die Champions League. "Wir werden uns mit dem Gegner eingehend beschäftigen. Schwedische Mannschaften stehen immer für schnellen Handball, wir müssen die Spiele konzentriert angehen", sagte Trainer Jens Häussler.

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