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Handball: Rhein-Neckar Löwen siegen klar - Flensburg wieder Dritter

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Handball  

Rhein-Neckar Löwen siegen klar - Flensburg wieder Dritter

25.03.2015, 22:05 Uhr | dpa

Handball: Rhein-Neckar Löwen siegen klar - Flensburg wieder Dritter. Uwe Gensheimer (r) erzielte 13 Treffer für die Rhein-Neckar Löwen.

Uwe Gensheimer (r) erzielte 13 Treffer für die Rhein-Neckar Löwen. Foto: Marijan Murat. (Quelle: dpa)

Leipzig (dpa) - Die Rhein-Neckar Löwen haben das Aus in der Handball-Champions-League gut verkraftet und halten Anschluss an Bundesliga-Spitzenreiter THW Kiel.

Bei Abstiegskandidat TBV Lemgo gewannen die Mannheimer klar mit 39:28 (22:13) und liegen punktgleich mit Kiel auf Platz zwei. Die SG Flensburg-Handewitt schob sich dank eines 34:26 (16:18)-Erfolges über Frisch Auf Göppingen wieder auf Platz drei.

Im Kampf um einen Europapokalplatz gewann MT Melsungen gegen die Füchse Berlin deutlich mit 31:24 (20:11). Der HSV Hamburg siegte auch im dritten Heimspiel des Jahres. Gegen Schlusslicht SG BBM Bietigheim gab es allerdings ein wenig überzeugendes 28:23 (12:13). In allen Hallen wurde der Opfer des Flugzugabsturzes von Südfrankreich mit einer Schweigeminute gedacht.

Nach anfänglichen Problemen setzten sich die Löwen noch vor der Pause dank effektiven Konterspiels ab der 19. Minute vom 11:9 systematisch ab. Auswahl-Kapitän Uwe Gensheimer hatte mit 13 Toren maßgeblichen Anteil am überraschend klaren Erfolg der Mannheimer.

In Flensburg hatte Göppingen in einer ausgeglichenen ersten Halbzeit leichte Vorteile. Nach der Pause zog die SG jedoch das Tempo an. Anders Eggert war mit elf Treffern bester Werfer für die Norddeutschen.

Eine völlig desolate Vorstellung vor allem in der ersten Halbzeit zeigten die Füchse Berlin in Melsungen. Ab der 20. Minute lief nichts mehr zusammen, die wie entfesselten aufspielenden Gastgeber zogen bis zur Pause vom 10:9 auf 20:11 davon und entschieden die Partie damit frühzeitig. Melsungen hat nun im Kampf um den zur Teilnahme am Europapokal berechtigenden fünften Platz die deutlich bessere Ausgangsposition.

In Hamburg tat sich der Favorit gegen das Schlusslicht der Tabelle lange schwer. Zwar führten die Gastgeber schnell, doch Unkonzentriertheit und zu viele Einzelaktionen sorgten zwischenzeitlich sogar für eine Gästeführung. Erst nach dem 23:20 durch Stefan Schröder (50.), der eine Minute später die Rote Karte wegen seiner dritten Zeitstrafe sah, schaffte der Tabellen-Neunte die Vorentscheidung zu seinen Gunsten.

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