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Handball: DHB nach Sieg gegen Schweiz für Spanien gerüstet

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DHB nach Sieg gegen Schweiz für Spanien gerüstet

26.04.2015, 17:32 Uhr | dpa

Handball: DHB nach Sieg gegen Schweiz für Spanien gerüstet. Uwe Gensheimer (r) setzt sich gegen den Schweizer Daniel Fellmann durch.

Uwe Gensheimer (r) setzt sich gegen den Schweizer Daniel Fellmann durch. Foto: Harald Tittel. (Quelle: dpa)

Mit Rückenwind und einem Kantersieg gehen die deutschen Handballer in die vorentscheidenden EM-Qualifikationsspiele gegen Spanien. Die Mannschaft von Bundestrainer Dagur Sigurdsson tankte beim lockeren 30:18 (15:7) gegen die Schweiz Selbstvertrauen für die Top-Spiele gegen den Weltmeister von 2013.

Gegen die chancenlosen Eidgenossen war Kapitän Uwe Gensheimer mit fünf Treffern vor 3486 Zuschauern in der Arena Trier bester Torschütze der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB). Zudem überzeugten Torwart Andreas Wolff und Kreisläufer Erik Schmidt.

In der Qualifikation für die EM 2016 in Polen spielt die deutsche Mannschaft am Mittwoch in Mannheim und am Sonntag in Leon gegen den WM-Vierten Spanien. Beide Teams sind in der Gruppe 7 noch ohne Punktverlust. Der Erste und der Zweite lösen das EM-Ticket.

Starkes Debüt von Pieczkowski

"Es war schön zu sehen, dass wir das Selbstvertrauen von der WM auch im April auf die Platte bringen konnten. Es war ein rundum gelungenes Spiel", sagte DHB-Generalsekretär Mark Schober. Der starke Debütant Niclas Pieczkowski meinte: "Es war ein tolles Gefühl, hier aufzulaufen: Volle Halle, wir haben klar gewonnen, und ich hätte nie damit gerechnet, vier Tore zu werfen."

Sigurdsson, der in Trier nur auf elf WM-Fahrer zurückgriff, gab seinen Nachwuchskräften viele Spielanteile. Neben Pieczkowski (TuS N-Lübbecke) feierte Ole Rahmel (HC Erlangen) sein Debüt im Nationaltrikot.

Torwart Wolff trifft

Nach einem zähen Beginn steigerten sich die deutsche Defensive und Torwart Wolff. Die DHB-Auswahl setzte sich von 5:3 auf 13:5 (27.) ab, wobei sich sogar Wolff in die Torschützenliste eintragen konnte. Der Wetzlarer erzielte einen Treffer aus 30 Metern zum 12:5 ins leere Tor der Schweizer, bei denen Bundesliga-Legionär Andy Schmid nur auf der Bank saß.

Obwohl Sigurdsson früh durchwechselte, blieb es bei der deutschen Dominanz. Sie spiegelte sich sich nicht nur im 15:7-Halbzeitstand wider, sondern setzte sich auch nach der Pause fort. Ab der 40. Minute verzichtete Sigurdsson mit Ausnahme von Torwart Silvio Heinevetter gänzlich auf seine Routiniers. Zwischenzeitlich stand nur noch ein WM-Teilnehmer auf dem Feld, dafür durften die Debütanten oder Talente wie Fabian Wiede und Simon Ernst Verantwortung übernehmen.

An der deutlichen Führung änderte dies nichts. Im Gegenteil. Beim 24:14 (50.) betrug der Abstand erstmals zehn Treffer, und die Talente konnten sich für höhere Aufgaben empfehlen.

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