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Barcelona gewinnt CL  

THW-Coach nach kleinem Finale stinksauer

31.05.2015, 20:37 Uhr | sid, dpa

THW-Coach nach kleinem Finale stinksauer. Kiels Trainer Alfred Gislason gestikuliert beim Spiel um Platz drei ständig an der Seitenlinie. (Quelle: imago/Heuberger)

Kiels Trainer Alfred Gislason gestikuliert beim Spiel um Platz drei ständig an der Seitenlinie. (Quelle: Heuberger/imago)

Blech statt Bronze und Wut auf die Schiedsrichter: Der THW Kiel hat nach dem Halbfinale in der Champions League auch das Spiel um Platz drei verloren. Die Spieler zeigten sich angesichts der knappen 26:28-Niederlage gegen Vive Tauron Kielce tieftraurig. Bei Trainer Alfred Gislson überwog dagegen der Ärger nach dem kleinen Finale. Im großen Endspiel konnte sich anschließend der FC Barcelona zum achten Mal zum Sieger krönen.

"Es ist schon merkwürdig, mit welchem Maß auf der einen Seite gepfiffen wird und mit welchem auf der anderen", schimpfte Gislson und bezeichnete die zahlreichen Zeitstrafen als einen "Witz". Beim Final-4-Turnier musste der deutsche Handball-Meister binnen 24 Stunden zwei bittere Niederlagen verarbeiten.

Mit betretenen Mienen nahmen die Spieler um den fünffachen Torschützen Marko Vujin die Erinnerungsmedaillen entgegen. Einen Tag zuvor hatte die Mannschaft mit 27:31 (13:13) gegen MKB-MVM Veszprem verloren und den Einzug ins Finale verpasst.

"Es ist enttäuschend, dass wir die Champions League nicht gewonnen haben. Aber das war auch nicht unbedingt zu erwarten. Hier waren die vier besten Mannschaften. Es ist aber auch so, dass keine der anderen Mannschaften auch nur annähernd unsere Belastung hat", sagte Kiels Coach.

"Super Truppe"

Ohne Rücksicht auf den Kräfteverschleiß vor den beiden entscheidenden Spielen um die deutsche Meisterschaft mobilisierte der THW auch im fast bedeutungslosen Spiel um den dritten Platz noch einmal seine Reserven. Immerhin ging es um 100.000 Euro und nicht zuletzt ums Prestige, auf keinen Fall sieglos aus Köln abreisen zu wollen. Am Ende aber wurden es nur Platz vier und 50.000 Euro.

"Die motivieren sich selbst. Das ist eine super Truppe. Die haben eine tolle Moral", meinte Manager Thorsten Storm. Doch den Kielern fiel es sichtlich schwer, ihre müden Körper auf Betriebstemperatur zu bekommen. Nach einem 5:3 (10. Minute) geriet der deutsche Meister mit 5:7 (19.) in Rückstand.

Am Ende fehlt die Kraft

Wie am Vortag rafften sich die Mannschaft wieder auf und glich bis zur Pause auf 12:12 aus. Doch der THW bekam keine Ruhe in sein Spiel; und beim Stand von 17:18 (40.) sah Domagoj Duvnjak auch noch Rot nach drei Zeitstrafen. Beim 22:26 (56.) war die Niederlage besiegelt.

Ungeachtet des verpassten Endspiels zog Storm eine positive Bilanz. "Für uns war es wichtig, dass wir hierhin gekommen sind. Man kann nicht davon ausgehen, dass man hier jedes Jahr gewinnt. In der Champions League haben wir eine richtig gute Saison gespielt", analysierte der Geschäftsführer.

Barcelona holt achten Titel

Den Titel sicherte sich der FC Barcelona. Angeführt von Welthandballer Nikola Karabatic bezwang der Rekordgewinner im Finale in Köln Ungarns Meister MKB-MVM Veszprem mit 28:23 (14:10). Vor 19.750 Zuschauern in der ausverkauften Lanxess Arena warfen Karabatic und Gudjon Valur Sigurdsson je sechs Tore für Barcelona. Bester Werfer bei den Ungarn war Laszlo Nagy mit acht Treffern.

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