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Schiedsgericht: Keine Bundesligaspiele in Eisenach

18.06.2015, 19:56 Uhr | dpa

Handball - Schiedsgericht: Keine Bundesligaspiele in Eisenach. Die Werner-Aßmann-Halle in Eisenach entspricht nicht vollumfänglich den HBL-Hallenstandards.

Die Werner-Aßmann-Halle in Eisenach entspricht nicht vollumfänglich den HBL-Hallenstandards. Foto: Michael Reichel. (Quelle: dpa)

Eisenach (dpa) - Bundesliga-Aufsteiger ThSV Eisenach darf laut einer Entscheidung des Schiedsgerichtes der Handball Bundesliga (HBL) in der bevorstehenden Saison keine Spiele in der heimischen Werner-Aßmann-Halle austragen.

Das Schiedsgericht lehnte laut ThSV-Pressemitteilung eine Klage des Thüringer Traditionsvereins gegen eine entsprechende Lizenzentscheidung ab.

Laut der Vereinsmitteilung habe HBL-Justiziar Andreas Thiel als Vertreter der Gegenseite keinerlei Kompromissbereitschaft gezeigt. "Die Verantwortlichen des ThSV Eisenach werden nun zeitnah über die weitere Vorgehensweise beraten", heißt es in der Mitteilung weiter. Im Vorfeld waren bereits zivilrechtliche Schritte erwogen worden.

"Das ist ein verheerendes Signal für den Sport. So macht man den Sport kaputt", meinte Oberbürgermeisterin Katja Wolf in einer ersten Reaktion am Abend. "Mit dieser Entscheidung steht in der Ersten Liga die sportliche Leistung nicht mehr im Vordergrund. Auch die Leistungen der Stadt und des Landes zum Ausbau der Aßmannhalle werden nicht gewürdigt."

Die HBL hatte dem Traditionsverein am 21. Mai zwar die Erstliga-Lizenz erteilt, aber die Aßmann-Halle wegen einer fehlenden Tribüne als Spielstätte ausgeschlossen. Der ThSV legte gegen diese Entscheidung Widerspruch ein. Er strebte wie schon in der Bundesliga-Saison 2013/14 eine Sondergenehmigung an. Damals wurden letztendlich zwei Partien in einer Halle im fränkischen Coburg ausgetragen.

Die über 3000 Zuschauer fassende Werner-Aßmann-Halle entspricht nicht vollumfänglich den HBL-Hallenstandards. Die fehlende Tribüne soll im Zuge von Baumaßnahmen ab Mai 2016 allerdings eingesetzt werden, die Erweiterung der Halle im Herbst kommenden Jahres abgeschlossen sein. Ein möglicher Ausweichort könnte Rotenburg an der Fulda sein.

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