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Handball: HSV Hamburg wieder in akuter Finanznot

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In 14 Tagen muss was passieren  

HSV Hamburg wieder in akuter Finanznot

18.11.2015, 16:44 Uhr | dpa

Handball: HSV Hamburg wieder in akuter Finanznot. Die Spieler des HSV Hamburg warten noch auf ihre November-Gehälter. (Quelle: dpa)

Die Spieler des HSV Hamburg warten noch auf ihre November-Gehälter. (Quelle: dpa)

Bei den Handballern des HSV Hamburg schrillen einmal mehr die Alarmglocken. Grund sind die Finanzen. Große Gläubiger sind in der vergangenen Woche gebeten worden, auf Teile ihrer Forderungen zu verzichten.

"Der normale Betrieb, wie er jetzt läuft, ist nicht sichergestellt. Ich bin aber optimistisch, dass wir eine Lösung finden", sagte Pressesprecher Michael Freitag. "Innerhalb von 14 Tagen muss was passiert sein."

Gespräche mit Großgläubigern laufen

Der Champions-League-Gewinner von 2013 und deutsche Meister von 2011 stand bereits 2014 vor dem finanziellen Zusammenbruch.

Die Gespräche mit den großen Gläubigern seien vielversprechend gelaufen, hieß es aus Vereinskreisen. Andreas Rudolph, in Personalunion Hauptsponsor, Mäzen und Ex-Präsident, hatte diese initiiert.

Gehälter noch nicht gezahlt

Die Außenstände werden in Hamburger Medien auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt. Derzeit gibt es Schwierigkeiten, der Mannschaft das November-Gehalt auszuzahlen.

"Wir gehen davon aus, dass es aber noch in diesem Monat gezahlt werden kann", sagte Freitag. Die erste Rate der Ablösesumme für den dänischen Spielmacher Allan Damgaard an Tvis Holstebro in Höhe von 25.000 Euro ist seit dreieinhalb Monaten fällig.

Keine Notlösung sondern Zukunftskonzept

Für die Umsetzung seines langfristigen Konzepts bis 2020 will der HSV die Altlasten loswerden. "Wir wollen jetzt keine Notlösung, sondern ein Konzept, mit dem wir in die Zukunft gehen können", sagte Freitag. Die Akquise von kleineren Sponsoren laufe gut. Bei größeren Geldgebern gebe es aber keine Fortschritte.

"Auch der Zuschauerzuspruch wird wieder größer. Bis Saisonstart haben wir rund 3300 Dauerkarten verkauft, und in den vergangenen Monaten sind 350 hinzugekommen", berichtete Freitag.

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