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Melsungen sorgt für erste Saisonpleite der Rhein-Neckar Löwen

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Lemgo schlägt Eisenach  

Melsungen siegt im Spitzenspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen

21.11.2015, 21:33 Uhr | sid

Melsungen sorgt für erste Saisonpleite der Rhein-Neckar Löwen. Der Melsunger Timm Schneider (Mitte) versucht sich gegen die Abwehrreihe der Rhein-Neckar-Löwen durchzusetzen. (Quelle: imago/Eibner)

Der Melsunger Timm Schneider (Mitte) versucht sich gegen die Abwehrreihe der Rhein-Neckar-Löwen durchzusetzen. (Quelle: Eibner/imago)

Die Rhein-Neckar Löwen haben in der Handball-Bundesliga die erste Niederlage der Saison kassiert und einen ersten Dämpfer im Kampf um die ersehnte erste Meisterschaft der Klubgeschichte erlitten. Beim Überraschungsteam MT Melsungen unterlag der Ligaprimus am 14. Spieltag mit 23:25 (14:12) und liegt in der Tabelle nur noch zwei Punkte vor den Hessen.

Die Nationalspieler Michael Müller (sieben Tore) und Johannes Sellin (sechs Treffer) führten den Underdog zum Sieg über die ambitionierten Kurpfälzer, denen selbst die elf Tore von Nationalmannschaftskapitän Uwe Gensheimer nicht zum 14. Sieg genügten.

Enges Spiel bis zum Schluss

"Ich bin sehr gespannt. Ich denke, die Chancen stehen 50:50", hatte Bundestrainer Dagur Sigurdsson gesagt: "Beide Mannschaften sind gut drauf." Der Isländer sollte Recht behalten: In einem durchweg engen Spiel konnte sich kein Team um mehr als drei Tore absetzen, Mitte der zweiten Hälfte erspielte sich Melsungen aber ein Übergewicht, das bis zur Schlusssirene hielt.

Dass es den Löwen mit dem Titel ernst ist, dokumentierten sie mit der Verpflichtung des mazedonischen Nationaltorhüters Borko Ristovski (33) vom französischen Erstligisten US Créteil. Ristovski, der bereits von 2012 bis 2014 in der Bundesliga für den VfL Gummersbach gespielt hatte, erhielt einen Vertrag bis Sommer 2018. Als Ersatz von Mikael Appelgren erhielt er in Melsungen knapp fünf Minuten Einsatzzeit.

Lemgo setzt sich gegen Eisenach durch

Im zweiten Spiel des Abends feierte Ex-Meister TBV Lemgo gegen den ThSV Eisenach mit 35:30 (16:15) seinen vierten Saisonsieg und setzte sich etwas von der Abstiegszone ab, in der die Thüringer weiterhin stehen.

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