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Champions League: Kiel schlägt Spitzenreiter Veszprém

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Flensburg Tabellenführer  

Kiel schlägt Spitzenreiter Veszprém

06.12.2015, 21:22 Uhr | dpa

Champions League: Kiel schlägt Spitzenreiter Veszprém. Daumen hoch: Kiels Dominik Klein feiert einen Treffer. (Quelle: dpa)

Daumen hoch: Kiels Dominik Klein feiert einen Treffer. (Quelle: dpa)

Der deutsche Handball-Meister THW Kiel hat sich dank Dominik Klein eindrucksvoll in der Champions League zurückgemeldet - die SG Flensburg-Handewitt steht an der Tabellenspitze.

Der zum Saisonende scheidende Kieler Linksaußen erzielte beim 25:24 (11:12) gegen MKB Veszprém sieben Sekunden vor Schluss den Siegtreffer. Kiel brachte den Ungarn am 10. Spieltag der Gruppenphase ihre erst zweite Niederlage bei. Flensburg siegte in derselben Gruppe bei Besiktas Istanbul 34:26 (17:16).

"Das ist ein toller Moment. Das kann ja so keiner besser schreiben", sagte Klein bei Sky. Der 31-Jährige wechselt im Sommer nach zehn Jahren von Kiel zum französischen Erstligisten HBC Nantes. Klein war nach einem Kreuzbandriss und monatelanger Reha erst in der 56. Minute ins Spiel gekommen.

Kiel steht an der Tabellenspitze

Mit elf Punkten festigten die Kieler in der Gruppe A den vierten Tabellenplatz hinter Flensburg, PSG Handball (beide 16 Punkte) und Veszprém (15). Platz sechs reicht in der Achtergruppe zum Einzug ins Achtelfinale.

Abgesehen von einer kurzen Schwächephase Ende der ersten Halbzeit, als Veszprém bis auf vier Tore davonzog (7:11/24. Minute), begegneten sich beide Teams im gesamten Spiel auf Augenhöhe. Der THW musste gegen den ungarischen Meister ohne den gesperrten Domagoj Duvnjak auskommen.

Rhein-Neckar Löwen patzen

Am Samstag hatten die Rhein-Neckar Löwen in der Königsklasse gepatzt. Der Bundesliga-Spitzenreiter kassierte bei Pick Szeged aus Ungarn ein 24:30 (12:14) und rutschte in der Gruppe B auf Platz drei ab. Für die Mannheimer war es die dritte Niederlage im laufenden Wettbewerb.

"Wir haben viel verworfen. Die Mannschaft, die den Sieg mehr wollte, hat heute gewonnen. Wir waren einfach nicht bereit, von unserer Seite alles reinzuwerfen. Das ärgert mich am meisten", sagte Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen bei Sky.

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