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Handball-WM: DHB-Frauen mit Kantersieg gegen Kongo bei Gruppenfinale

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Klare Sache bei WM  

Handball-Frauen mit Kantersieg bei Gruppenfinale

11.12.2015, 22:08 Uhr | sid

Handball-WM: DHB-Frauen mit Kantersieg gegen Kongo bei Gruppenfinale. Durchgesetzt: Julia Behnke beim Torwurf für die deutschen Handball-Frauen im WM-Spiel gegen den Kongo. (Quelle: dpa)

Durchgesetzt: Julia Behnke beim Torwurf für die deutschen Handball-Frauen im WM-Spiel gegen den Kongo. (Quelle: dpa)

Mit dem zweiten Kantersieg binnen 24 Stunden haben die deutschen Frauen bei der Handball WM in Dänemark die Gruppenphase als Tabellendritter abgeschlossen und müssen sich nun auf das Achtelfinale gegen Olympiasieger Norwegen vorbereiten. Die Demokratische Republik Kongo war zum Abschluss der Vorrunde kein Prüfstein für die deutsche Mannschaft, die beim mühelosen 37:19 (18:11) Selbstbewusstsein für das Spiel am Sonntag tankte.

Dieses Spiel wird eine enorm schwierige Aufgabe für das deutsche Team, das sich allerdings nach dem Auftaktdebakel gegen Frankreich im weiteren WM-Verlauf von Spiel zu Spiel steigerte. Nach dem 40:28 am Donnerstag gegen die völlig desolaten Südkoreanerinnen war tags darauf auch die Vertretung der DR Kongo ein willkommener Aufbaugegner. Mit schnellem Spiel überrannte Deutschland die völlig überforderten Afrikanerinnen, mehr als 20 Tore resultierten aus von Torhüterin Clara Woltering glänzend eingeleiteten Tempogegenstößen.

Vor allem die beiden Linksaußen Lone Fischer (8 Tore) und Franziska Müller (5) profitierten von den weiten Abwürfen ihrer Torhüterin. Achtmal traf auch Linkshänderin Susann Müller, davon dreimal per Siebenmeter.

"Nehmen es, wie es kommt"

Nun wartet also die Übermannschaft der vergangenen Dekade: Norwegen gewann 2008 in Peking und 2012 in London Olympiagold, war 2011 Weltmeister sowie 2012 und 2014 Europameister. Die norwegische Abwehr vor der großartigen Torhüterin Silje Solberg gilt als die beste der Welt.

Selbstvertrauen kann Deutschland also gut gebrauchen. Das DHB-Team will sich allerdings auch von Norwegens Fans oder den zusätzlichen Reisestrapazen nicht aus dem Konzept bringen lassen. "Wir nehmen es, wie es kommt", sagte Vestergaard, und Franziska Müller meinte: "Wir wollen so weit kommen wie möglich, und dafür fahren wir natürlich auch gerne ein Stückchen."

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