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Auch Groetzki fehlt bei der EM  

Deutsche Handballer weiter mit Verletzungspech

26.12.2015, 10:23 Uhr | sid

Deutsche Handballer weiter mit Verletzungspech. Patrick Groetzki sitzt nach seiner Auswechslung in Kiel auf der Bank. (Quelle: imago/Eibner)

Patrick Groetzki sitzt nach seiner Auswechslung in Kiel auf der Bank. (Quelle: Eibner/imago)

Herber Rückschlag für die deutsche Handball-Nationalmannschaft: Patrick Groetzki fällt wegen eines Wadenbeinbruchs für die Europameisterschaft im Januar in Polen aus.

Bundesligist Rhein-Neckar Löwen bestätigte die Diagnose auf seiner Homepage. Rechtsaußen Groetzki ist nach seinem Vereinskollegen Uwe Gensheimer der nächste prominente Ausfall bei der EM (15. bis 31. Januar).  "Das ist die nächste schlechte Nachricht, aber auch damit müssen und werden wir umgehen", sagte Bundestrainer Dagur Sigurdsson und handelte schnell. Für Groetzki nominierte er Rechtsaußen Johannes Sellin vom Bundesligisten MT Melsungen nach.

Wahrscheinlich keine Operation nötig

"Ich bin natürlich unheimlich enttäuscht", sagte Groetzki nach der Diagnose, die Löwen-Mannschaftsarzt Dr. Stephan Maibaum an Heiligabend in der Sportorthopädie Heidelberg gestellt hatte. "Ich hätte sehr gerne für Deutschland gespielt, ebenso haben wir mit den Rhein-Neckar Löwen viele wichtige Spiele im Februar, in denen ich meiner Mannschaft jetzt nicht helfen kann", sagte Groetzki. Er werde aber "alles geben, so schnell wie möglich wieder auf dem Feld zu stehen".

Der Linkshänder muss voraussichtlich rund zwei Monate aussetzen. Um eine Operation kommt er zunächst herum, da die Knochenstellung des Bruchs einen operativen Eingriff nicht zwingend notwendig macht.

Auch Gensheimer und Wiencek müssen passen

Groetzki hatte die Verletzung vor zwei Tagen im Bundesliga-Topspiel der Löwen beim THW Kiel (20:31) bei einem Tempogegenstoß ohne gegnerische Einwirkung erlitten. Sein Ausfall ist der nächste herbe Rückschlag für Bundestrainer Dagur Sigurdsson, der nun bei der EM auf seine bewährte Flügelzange Groetzki/Gensheimer verzichten muss.

Kapitän Gensheimer fehlt wegen einer Entzündung der rechten Achillessehne und eines Muskelfaserrisses in der rechten Wade. Zudem ist aus Sigurdssons Stammformation auch der Kieler Kreisläufer Patrick Wiencek wegen eines Kreuzbandrisses in Polen nicht dabei.

"Müssen Lösungen finden"

"Unser Weg bei der EM wird damit definitiv nicht leichter, aber wir haben genug Klasse in unserem Team, um auch diese Situation zu meistern", sagte Teammanager Oliver Roggisch angesichts der zahlreichen personellen Rückschläge. Bis zum Turnier-Auftakt am 16. Januar gegen Ex-Weltmeister Spanien werde nun an der Feinabstimmung gearbeitet, um die Ausfälle so gut es geht zu kompensieren.

"Wir müssen und werden Lösungen finden", sagte Sigurdsson, dem vor der EM noch die Länderspiele gegen Tunesien in Stuttgart (5. Januar) und gegen Island in Kassel (9.) und Hannover (10.) zum Experimentieren bleiben. Seinen maximal 16 Spieler umfassenden EM-Kader muss Sigurdsson erst einen Tag vor dem Spiel gegen die Spanier festlegen.

Neben Spanien sind in der Vorrundengruppe C in Breslau Schweden (18.) und Slowenien (20.) weitere Gegner des deutschen Teams. Die ersten drei Mannschaften der insgesamt vier Vorrundengruppen ziehen in die Hauptrunde ein und nehmen die untereinander erzielten Ergebnisse mit.

Der Kader der Nationalmannschaft

Der Kader der deutschen Handballer für die EM in Polen: Tor: Carsten Lichtlein (VfL Gummersbach), Andreas Wolff (HSG Wetzlar) - Linksaußen: Michael Allendorf (MT Melsungen), Rune Dahmke (THW Kiel) - Rückraum links: Steffen Fäth (HSG Wetzlar), Christian Dissinger (THW Kiel), Finn Lemke (SC Magdeburg) - Rückraum Mitte: Martin Strobel (HBW Balingen-Weilstetten), Niclas Pieczkowski (TuS N-Lübbecke), Simon Ernst (VfL Gummersbach) - Rückraum rechts: Steffen Weinhold (THW Kiel), Fabian Wiede (Füchse Berlin) - Rechtsaußen: Tobias Reichmann (KS Vive Tauron Kielce/POL), Johannes Sellin (MT Melsungen) - Kreis: Hendrik Pekeler (Rhein-Neckar Löwen), Jannik Kohlbacher (HSG Wetzlar), Erik Schmidt (TSV Hannover-Burgdorf).

Reserve: Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Dario Quenstedt (SC Magdeburg), Stefan Kneer (Rhein-Neckar Löwen), Julius Kühn (VfL Gummersbach), Paul Drux (Füchse Berlin), Michael Müller (MT Melsungen), Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf), Evgeni Pevnov (VfL Gummersbach), Manuel Späth (Frisch Auf Göppingen).

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