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Handball-EM 2016: Frankreich und Kroatien siegen zum Auftakt

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Auftakt bei Handball-EM  

Polen mit Zittersieg, Frankreich steigert sich

15.01.2016, 22:15 Uhr | sid

Handball-EM 2016: Frankreich und Kroatien siegen zum Auftakt. In Torlaune: Cedric Sorhaindo (links) war bester Werfer beim Sieg von Gastgeber Frankreich zum EM-Auftakt. (Quelle: imago/Newspix)

In Torlaune: Cedric Sorhaindo (links) war bester Werfer beim Sieg von Gastgeber Frankreich zum EM-Auftakt. (Quelle: imago/Newspix)

Zittersieg für den Gastgeber, mühsamer Erfolg für den Titelverteidiger: Die favorisierten Teams Polen und Frankreich haben ihre Auftakthürden bei der Handball-EM trotz einiger Startprobleme gemeistert.

Die Polen gewannen mit ihrem deutschen Trainer Michael Biegler dank eines nervenstarken Schlussspurts vor über 15.000 Zuschauern in Krakau gegen Serbien mit 29:28 (14:15).

Polen behält kühlen Kopf

Bieglers hoch gehandeltes Team tat sich gegen Serbien von Beginn an schwer und lief lange Zeit einem Rückstand hinterher. In einer nervenaufreibenden Schlussphase behielt der Gastgeber aber kühlen Kopf und gewann nicht zuletzt dank des starken Torhüters Slawomir Szmal. Kreisläufer Bartosz Jurecki war mit sechs Toren bester polnischer Werfer.

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Wie weit kommt die deutsche Mannschaft bei der Handball-EM?

Welt- und Europameister Frankreich hatte zuvor Mazedonien nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 30:23 (12:12) besiegt und seine Titel-Ambitionen untermauert. Bester Torschütze der Equipe Tricolore um Nikola Karabatic (2 Tore) war Kreisläufer Cedric Sorhaindo mit sechs Treffern.

Auch Kroatien startet erfolgreich

Auch Mitfavorit Kroatien startete mit einem Sieg. Das Team um den Kieler Domagoj Duvnjak bezwang Weißrussland mit 27:21 (15:15) und überzeugte dabei vor allem in der Defensive. In der zweiten Hälfte kassierten die Kroaten, die in Rechtsaußen Manuel Strlek (9) ihren besten Werfer hatten, lediglich sechs Gegentore.

Im zweiten Spiel der Gruppe B in Kattowitz siegte Island gegen Norwegen 26:25 (10:11). Den entscheidenden Treffer markierte Linksaußen Gudjon Valur Sigurdsson (6 Tore) in der Schlussminute. Bester isländischer Torschütze war Spielmacher Aron Palmarsson mit acht Treffern.


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