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Handball-EM: DHB-Team träumt gegen Norwegen vom ganz großen Wurf

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Regeneration statt Feierlaune  

Kein Belohnungsessen für müde Handball-Helden

28.01.2016, 11:05 Uhr | dpa, sid

Handball-EM: DHB-Team träumt gegen Norwegen vom ganz großen Wurf. Gefeiert wurde nach dem Sieg gegen Dänemark nur auf dem Platz. Danach war für die müden Handball-Helden Regeneration angesagt. (Quelle: dpa)

Gefeiert wurde nach dem Sieg gegen Dänemark nur auf dem Platz. Danach war für die müden Handball-Helden Regeneration angesagt. (Quelle: dpa)

Keine Burger bei einer Fastfood-Kette, kein Essen à la carte im italienischen Restaurant - stattdessen einfach Hotelküche und Körperpflege: Am Abend nach dem Coup von Breslau waren die deutschen Handball-Helden einfach nur ausgelaugt und müde und verzichteten auf den eigentlich geplanten Belohnungsschmaus.

Das nervenaufreibende 25:23 gegen den gescheiterten Titelanwärter Dänemark und das sensationelle Erreichen des Halbfinales bei der EM in Polen hat die jüngste Mannschaft des Turniers die letzten Körner gekostet.

"Das war eine grandiose Leistung"

"Uns war klar, wenn wir am Schluss lange dran sind, dass gegen Dänemark einiges möglich ist. Die Situation haben wir am Schluss genutzt. Jeder hat gekämpft bis zum Umfallen, die Abwehr stand gut, Andreas Wolff hat am Ende ein paar wichtige Bälle gehalten - es ist wahnsinnig zu sehen, was die Mannschaft wieder aus sich herausgeholt hat", sagte der begeisterte Teammanager Oliver Roggisch.

Trainer Dagur Sigurdsson schwärmte von seiner Mannschaft. "Wir haben einfach unser Ding durchgezogen. Das war eine grandiose Leistung, fantastisch. Wir haben uns nicht verrückt machen lassen", sagte der Vater des Erfolgs.

"Jetzt ist alles möglich"

Nun träumen alle im DHB-Team vor dem Halbfinale am Freitag (18.30 Uhr) gegen das Überraschungsteam aus Norwegen vom ganz großen Wurf. "Jetzt ist alles möglich. Wir werden ohne Druck aufspielen, werden uns vor keinem Gegner verstecken", sagte Tobias Reichmann in der ARD. Den bisher einzigen deutschen EM-Titel hatte es 2004 unter Coach Heiner Brand gegeben.

Heute Vormittag ist die Abfahrt aus Breslau für die rund dreistündige Busfahrt nach Krakau angesetzt. Dann bezieht die Mannschaft ihr neues Teamhotel und richtet ihren Fokus ganz auf das Halbfinale. Im zweiten Semifinale stehen sich Spanien und Kroatien gegenüber.

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