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Deutschland im Handball-EM-Finale - Norwegen zieht Protest zurück

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Norwegen zieht Protest zurück  

EM-Finale Deutschland gegen Spanien steht fest

30.01.2016, 13:58 Uhr | sid

Deutschland im Handball-EM-Finale - Norwegen zieht Protest zurück . Jubel bei den deutschen Handballern (hier Julius Kühn): Norwegen zieht den Protest zurück, das Finale gegen Spanien kann nun offiziell stattfinden. (Quelle: imago/Newspix)

Jubel bei den deutschen Handballern (hier Julius Kühn): Norwegen zieht den Protest zurück, das Finale gegen Spanien kann nun offiziell stattfinden. (Quelle: Newspix/imago)

Die deutschen Handballer stehen nun auch offiziell im EM-Finale, Norwegen hat seinen Protest gegen die Wertung des Halbfinals zurückgezogen. Dies teilte der norwegische Handball-Verband auf seiner Internetseite mit.

Damit steht dem Finale zwischen der Auswahl des Deutschen Handballbundes und Spanien am Sonntag (ab 17.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) nichts mehr im Weg.

Hanning: Dem Unsinn ein Ende gemacht

"Es ist nur konsequent, diesem Unsinn ein Ende zu machen. Jetzt freuen wir uns auf das Finale und werden noch einmal 60 Minuten Leidenschaft für Deutschland investieren", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning und fügte an: "Ich bin zuversichtlich, dass uns die Revanche gegen Spanien gelingen wird."

Zum Auftakt des Turniers hatte das deutsche Team gegen die Iberer 29:32 verloren und danach sechs Mal in Serie gewonnen.

"Spiel soll nicht im Hinterzimmer entschieden werden"

Norwegen hatte nach der 33:34-Niederlage nach Verlängerung gegen die Wertung des Spiels protestiert. Simon Ernst, dies belegen die TV-Bilder, war nach dem Siegtreffer durch Kai Häfner wenige Sekunden vor Schluss mit einem gelben Leibchen jubelnd auf das Feld gelaufen, obwohl Torhüter Andreas Wolff seinen Kasten nicht verlassen hatte.

Ernst griff dabei aber nicht mehr ins Spielgeschehen ein, der norwegische Anwurf wurde nach dem Tor Häfners gar nicht mehr ausgeführt. Laut der Regularien hätte es wegen des Wechselfehlers eine Zeitstrafe für Deutschland geben müssen. 

"Das Spiel soll auf dem Feld und nicht in einem Hinterzimmer am grünen Tisch entschieden werden", sagte Heidi Tjugum vom norwegischen Handballverband.

"Ausreichend, um auszugleichen"

In der Erklärung des norwegischen Verbandes heißt es: "Norwegen wäre somit im Rest des Spiels mit 7:5 in Überzahl gewesen. Die Restzeit war aber nur noch fünf Sekunden. Mit anderen Worten, es war eine sehr kurze Zeit, aber ausreichend, um auszugleichen."

Und weiter: "Trotz der guten Dokumentation hat Norwegen im Sinne des Fairplay beschlossen, seinen Protest zurückzuziehen."

In einem Schreiben forderten die Norweger vom Europäischen Handball-Verband (EHF) die Regeln so anzupassen, dass ähnliche Situationen nicht mehr vorkommen.

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