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Handball: DHB-Team gewinnt Testspiel gegen Dänemark

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DHB-Team in EM-Form  

Deutsche Handballer überzeugen gegen Dänemark

02.04.2016, 17:57 Uhr | dpa

Handball: DHB-Team gewinnt Testspiel gegen Dänemark. Jannik Kohlbacher setzt sich am Kreis gegen die dänische Abwehr durch. (Quelle: dpa)

Jannik Kohlbacher setzt sich am Kreis gegen die dänische Abwehr durch. (Quelle: dpa)

Die deutschen Handballer haben wieder Biss gezeigt. Drei Wochen nach der 24:26-Niederlage gegen den WM-Zweiten Katar gewann der Europameister in Köln gegen den WM-Fünften Dänemark mit 33:26 (17:15).

Dabei begeisterte das Team von Bundestrainer Dagur Sigurdsson die 13.122 Zuschauer mit Leidenschaft, Spielfreude und teils spektakulären Toren.

In dem wegen der Hallen-Doppelbelegung mit dem Eishockey-Team Kölner Haie um einen Tag verlegten Länderspiel markierte Uwe Gensheimer acht Treffer für die deutsche Mannschaft. Rasmus Lauge Schmidt von der SG Flensburg-Handewitt warf sechs Tore für die Dänen, die ohne ihren Superstar Mikkel Hansen auskommen mussten.

Leidenschaft von Beginn an

Nach der ärgerlichen Schlappe gegen Katar war die deutsche Mannschaft sichtlich bemüht, gegen den nächsten Hochkaräter einen weiteren Fehltritt zu vermeiden. Von Beginn präsentierte sich der Gastgeber mit der Leidenschaft, die das Team zum EM-Titel gebracht hatte, aber zuletzt vermissen ließ.

"Wir werden jetzt nicht jedes Spiel gewinnen. Wir können gegen Dänemark auch mit fünf oder sechs Toren verlieren, wenn wir gut gespielt haben. Aber auf die Einstellung kommt es an", hatte Bob Hanning, DHB-Vizepräsident für Leistungssport, vor der Partie erklärt.

Deutschland steigert sich

Die Voraussetzungen für ein Erfolgserlebnis waren zumindest personell gegeben. In Steffen Fäth, Martin Strobel, Jannick Kohlbacher und Hendrik Pekeler kehrten vier Europameister ins Team zurück, die in Berlin nicht mit von der Partie waren. Aus dem EM-Kader dagegen fehlten weiterhin wegen Verletzungen Kai Häfner, Erik Schmidt, Steffen Weinhold und Christian Dissinger, dem wegen einer Knieoperation am eingerissenen Meniskus gar das Olympia-Aus droht.

Anfangs lief die deutsche Mannschaft wegen einiger Fehlwürfe einen 1:3 (4.) und einem 4:7 (10.) hinterher. Doch mit zunehmender Spielzeit kam der Gastgeber besser in die Partie. Die Abwehr steigerte sich und Torhüter Andreas Wolff konnte sich mit gelungenen Aktionen auszeichnen. Angeführt vom spielfreudigen und treffsicheren Fäth ging im Angriff nicht mehr so viel daneben, so dass der Europameister nach der 8:7-Führung (14.) beim 10:8 (16.) erstmals mit zwei Toren vorn lag.

Zweitligaspieler Link feiert Debüt

In der Folge boten sich beide Mannschaften den erwarteten Schlagabtausch auf Augenhöhe, ohne dass die DHB-Auswahl bis zum 17:15-Pausenstand noch einmal einen Ausgleich hinnehmen musste. In der 22. Minute kam dann gar Nikolai Link vom Zweitligisten HC Erlangen an seinem 25. Geburtstag zu seinem Länderspiel-Debüt.

Nach der Pause löste Silvio Heinevetter planmäßig Andreas Wolff zwischen den Pfosten ab. Ansonsten änderte sich im deutschen Spiel nichts. Mit der zurückgewonnenen Konsequenz beim Torwurf baute das Team von Sigurdsson den Vorsprung auf 21:17 (36.) aus, den der Gastgeber bis zum vorentscheidenden 31:24 (54.) vergrößerte.

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