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Handball: Rhein-Neckar Löwen dicht vor dem Titel

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Handball  

Rhein-Neckar Löwen dicht vor dem Titel

22.05.2016, 19:32 Uhr | dpa

Handball: Rhein-Neckar Löwen dicht vor dem Titel. Andy Schmid führte die Rhein-Neckar Löwen mit sieben Treffern zum Sieg.

Andy Schmid führte die Rhein-Neckar Löwen mit sieben Treffern zum Sieg. Foto: Axel Heimken. (Quelle: dpa)

Leipzig (dpa) - Die Bundesliga-Handballer der Rhein-Neckar Löwen sind noch 120 Minuten vom Gewinn der ersten Meisterschaft entfernt.

Nach dem 23:19 (10:11) bei Angstgegner HSG Wetzlar haben die Mannheimer (52:8 Punkte) zwei Spieltage vor dem Saisonende wieder einen Punkt Vorsprung auf die SG Flensburg-Handewitt (51:9).

Mann des Spiels war Löwen-Regisseur Andy Schmid. Der Schweizer übernahm nach dem Pausenrückstand die Verantwortung und erzielte alle seine sieben Tore in der zweiten Halbzeit. "Das war der schwerste Gang. Ich habe nach 45 Minuten angefangen, Handball zu spielen", sagte Schmid nach dem Spiel bei Sport1.

Der THW Kiel hat derweil die Generalprobe für das Finalturnier der Champions League am kommenden Wochenende verpatzt. Die drittplatzierten Norddeutschen unterlagen dem Tabellenvierten MT Melsungen mit 29:30 (17:14). Ein Remis wäre möglich gewesen, doch die letzte Abwehraktion der Gastgeber gegen THW-Kreisläufer Patrick Wiencek wurde nicht geahndet. Bitter für die "Zebras": In der Endphase der Partie musste Rückraumspieler Christian Dissinger verletzt zusehen.

Die klare 25:32 (9:16)-Heimniederlage gegen die Füchse Berlin besiegelte den fünften Abstieg für Lübbecke nach 1983, 2001, 2003 und 2008. Und auch Eisenach ist kaum noch vor der direkten Rückkehr in Liga zwei zu retten: Nach dem 18:35 (6:16)-Debakel bei der SG Flensburg-Handewitt ist der Klassenverbleib für die Fahrstuhl-Mannschaft nur noch theoretisch möglich. Der Rückstand auf den TVB 1898 Stuttgart, der 23:34 (10:14) beim SC Magdeburg verlor beträgt bei noch zwei ausstehenden Spielen vier Punkte und 65 Tore.

Zwei von drei Aufsteigern stehen derweil bereits fest. Nach nur einem Jahr Zweitklassigkeit spielen der HC Erlangen und der TSV GWD Minden in der kommenden Saison wieder in der wohl stärksten Liga der Welt. Den dritten Platz spielen der HSC 2000 Coburg und die TSG Ludwigshafen-Friesenheim im Fernduell aus.

Durch die Insolvenz des HSV Hamburg und dessen Rückzug aus der Bundesliga wurden noch zwei sportliche Absteiger gesucht. Der TuS N-Lübbecke hatte von Beginn an die schlechtesten Karten. Die verheerende Serie von 3:35 Punkten vom Saisonstart weg und der erste Sieg erst am 22. Spieltag hefteten den Ostwestfalen zeitig das Etikett "Absteiger" an.

Der Trainerwechsel im November von Goran Suton hin zu Teammanager Zlatko Feric und anschließend zu Goran Perkovac brachten keinen Aufschwung. Die Adhoc-Verpflichtungen der Nationalspieler Nikola Manojlovic (Serbien) und Piotr Grabarczyk (Polen) sowie des Hamburgers Tom Wetzel zu Jahresbeginn gingen auch ins Leere.

Die zweite Liga vor Augen suchten sich auch Stammspieler zeitig einen neuen Arbeitgeber. Europameister Niclas Pieczkowski unterschrieb nach der EM einen Vertrag bis 2018 beim SC DHfK Leipzig. Nationalspieler Jens Schöngarth wechselte im Januar bis zum Saisonende zum SC Magdeburg und trägt in der kommenden Spielzeit das Trikot von Europacup-Sieger Frisch Auf Göppingen. Der neue Trainer Aaron Ziercke wird zur nächsten Saison einen Neuanfang starten müssen.

Unklar ist die Trainersituation beim ThSV Eisenach. Gennadij Chalepo, der erst im März Velimir Petkovic abgelöst hatte und den Klassenverbleib sichern sollte, hat nur einen Vertrag bis Saisonende.

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