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Handball: Saisonstart mit Kantersiegen und einem Lebensretter

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Handball  

Saisonstart mit Kantersiegen und einem Lebensretter

04.09.2016, 21:11 Uhr | dpa

Handball: Saisonstart mit Kantersiegen und einem Lebensretter. Gudjon Valur Sigurdsson erzielte sechs Treffer für die Rhein-Neckar Löwen.

Gudjon Valur Sigurdsson erzielte sechs Treffer für die Rhein-Neckar Löwen. Foto: Deniz Calagan. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Die Top-Teams der Handball-Bundesliga haben schon zum Start der 51. Saison erste Zeichen gesetzt. Meister Rhein-Neckar Löwen demütigte den Pokalsieger SC Magdeburg mit 29:20, Vizemeister SG Flensburg-Handewitt fertigte Aufsteiger HC Erlangen 35:23 ab.

Auch Überraschungen gab es: Der Vorsaison-Siebte Hannover-Burgdorf überfuhr Frisch Auf Göppingen 34:23. Aufsteiger GWD Minden siegte im Westfalen-Derby beim TBV Lemgo mit 27:26. Rekordmeister THW Kiel setzte sich beim TVB Stuttgart mit 27:22 durch. Beste Aktion des Spieltages war aber die von Wetzlars Mannschaftsarzt Marco Kettrukat, der Füchse-Spieler Drago Vukovic das Leben rettete.

Löwen: Es geht auch ohne Gensheimer

Meister Rhein-Neckar Löwen besiegte den SC Magdeburg im Supercup mit 27:24, drei Tage später bezwang er den gleichen Gegner in der Bundesliga deutlicher. Der Abgang von Star Uwe Gensheimer nach Paris hat kein Loch ins Gefüge gerissen. Sein 37 Jahre alter Nachfolger Gudjon Valur Sigurdsson war mit sechs Toren bester Löwen-Werfer. Die Magdeburger schafften nur sieben Tore bis zur Pause. "Die Abwehrleistung war überragend", sagte Sportdirektor Oliver Roggisch.

Flensburg-Handewitt: Sanftes Hineingleiten

Mit 35:23 überrannte der Meisterschafts-Zweite SG Flensburg-Handewitt Aufsteiger Erlangen. Die von Experten zum Saison-Favoriten ernannten Flensburger warfen sich für die großen Aufgaben warm. Mit seinem ersten Tor nach langer Verletzungspause meldete sich der Däne Anders Zachariassen zurück. Resümee von Rückraumspieler Holger Glandorf: "So kann es weitergehen."

Füchse: Dank an Wetzlars Arzt

Nicht der 27:22-Sieg der Füchse Berlin gegen die HSG Wetzlar war das Wichtigste der Bundesliga-Eröffnungspartie am Freitag. Die Kunde, dass es dem Berliner Drago Vukovic nach kurzem Krankenhausaufenthalt besser ging, sorgte für die größte Erleichterung. Der Rückraumspieler war nach einem Zusammenprall bewusstlos und hatte seine Zunge verschluckt. Wetzlars Mannschaftsarzt Marco Kettrukat half umgehend und bewahrte den Kroaten vor dem Ersticken. Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning bedankte sich ausdrücklich beim HSG-Arzt. Nun können die Berliner sorgenfrei bei der Club-Weltmeisterschaft in Doha antreten.

Hannover: Wie im Rausch

Eigentlich sind Hannover-Burgdorf und Frisch Auf Göppingen auf Augenhöhe. Aber was sich am Samstagabend in der EWS-Arena abspielte, war denkwürdig. Die Gastgeber fabrizierten Fehler um Fehler. Die selbsternannten "Recken" aus Hannover wuchsen über sich hinaus. Ganz stark: Der Europameister und Olympia-Dritte Kai Häfner traf achtmal für die Niedersachsen.

Starker Einstand

Routinier Andreas Rojewski hat beim SC DHfK Leipzig mit acht Treffern einen erfolgreichen Einstand gefeiert. Der Deutsch-Pole war bester Werfer beim Leipziger 30:21-Sieg gegen den Bergischen HC. Auch Europameister Niclas Pieczkowski setzte als Neuzugang Akzente im DHfK-Rückraum.

Aufsteiger-Coup

Der erst 2000 gegründete Bundesliga-Neuling HSC 2000 Coburg hat den ersten Coup gelandet. Das Team des ehemaligen Nationalmannschafts-Co-Trainers Jan Goor überraschte den Vorjahres-Vierten MT Melsungen mit einem 25:20-Auswärtssieg. Coburg führte schon zur Halbzeit knapp mit 11:10 und zog in den letzten fünf Spielminuten dank einer überragenden Mannschaftsleistung noch davon.

Torhüter-Premiere mit Olympiasieger Landin und Europameister Wolff

Rekordmeister THW Kiel hat im ersten gemeinsamen Spiel der Olympiasieger Niklas Landin und Europameister Andreas Wolff mit einem 27:22 beim TVB Stuttgart einen erfolgreichen Saisonauftakt gefeiert. Wolff hielt vor allem in der zweiten Halbzeit stark, Landin saß wegen Rückenproblemen allerdings nur auf der Bank.

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