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Handball-WM 2017 in Frankreich: Halbfinale steht fest

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Handball-WM 2017  

Gastgeber Frankreich bei WM auf Titelkurs

25.01.2017, 09:30 Uhr | dpa

Handball-WM 2017 in Frankreich: Halbfinale steht fest. Frankreichs Spieler bejubeln ihren Einzug ins Halbfinale.

Frankreichs Spieler bejubeln ihren Einzug ins Halbfinale. Foto: Michel Spingler. (Quelle: dpa)

Paris (dpa) - Gastgeber Frankreich gegen Slowenien und Norwegen gegen Kroatien lauten die Halbfinalpartien bei der Handball-WM 2017 in Frankreich. Im Viertelfinale setzten sich die Franzosen mit 33:30 (15:16) gegen Schweden durch, Halbfinal-Neuling Norwegen kam zu einem 31:28 (17:10) gegen Ungarn. Kroatien gewann gegen Spanien mit 30:29 (17:15) und Slowenien eliminierte Deutschland-Bezwinger Katar mit 32:30 (18:15).

Die größte Stimmung herrschte erwartungsgemäß in Lille, wo der Gastgeber erneut vor 28 000 Zuschauern im ausverkauften Fußball-Stadion Pierre Mauroy antrat. Doch der Favorit tat sich schwer, lag zur Halbzeit mit einem Tor hinten.

Die Equipe Tricolore blieb immer wieder an der enorm beweglichen und aggressiven Abwehr der Schweden hängen. Torhüter Mikael Appelgren vom Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen brachte den Titelverteidiger mit zahlreichen Paraden zur Verzweiflung. Im Schlussspurt bauten die Franzosen ihre Erfolgsbilanz jedoch aus. Bei den 13 Weltmeisterschaften seit 1993 stand das Team elfmal im Halbfinale.

Einen historischen Erfolg feierte Norwegen. Nie zuvor hatten die Skandinavier ein WM-Halbfinale erreicht. Ihr Erfolg gegen Ungarn mit einem Plus von drei Toren fiel zu knapp aus. Die Mannschaft von Trainer Christian Berge führte zwischenzeitlich mit neun Treffern und ließ die Magyaren, die im Achtelfinale Olympiasieger Dänemark aus dem Turnier geworfen hatten, nicht zur Entfaltung kommen. Im Gefühl des Sieges ließen die Norweger nach, so dass die Ungarn das Resultat knapper gestalten konnten.

Im Duell der Ex-Weltmeister hatte Kroatien gegen Spanien das glücklichere Ende für sich. Beide Teams lieferten sich eine umkämpfte Partie auf Augenhöhe. Die Spanier, zuletzt 2013 Champion, fanden vor allem gegen Rückraumschütze Marko Mamic (9 Tore) kein Mittel.

Slowenien kam gegen Vizeweltmeister Katar erst in den letzten Minuten in Bedrängnis. Der WM-Vierte von 2013 hatte zwischenzeitlich mit neun Toren geführt, traf dann aber sechseinhalb Minuten nicht mehr und ließ die Katarer noch herankommen. Rafael Capote, bester Torschütze der Katari, kam nach seinen neun Treffern gegen Deutschland diesmal zu fünf Toren.

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